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Vierte Staffel Babylon Berlin+++Lockerungen+++Spargel-Rezept

Potsdam ganz nahPotsdam ganz nah
Liebe Leserinnen und Leser,
ich habe hoffnungsvolle Nachrichten für Sie - zumindest, wenn Sie wie ich schon gierig nach Kultur hungern. Bereits Mitte Mai soll ein Open-Air-Programm auf der Inselbühne der Freundschaftsinsel starten. Mit Lesungen, Akustik-Konzerten, Tanz und vielem mehr. Derzeit wird die Bühne vor Ort noch hergerichtet, aber die Pläne der Potsdamer Bürgerstiftung, welche die Inselbühne koordiniert, klingen sehr spannend.
Und Sie können sie sogar mitgestalten: Es werden immer noch tatkräftige Helfer und Helferinnen in allen Bereichen gesucht und auch Kulturschaffende für das Programm. Wie Sie sich einbringen können und wie es vor Ort aktuell aussieht, habe ich für Sie aufgeschrieben.
Auch die Potsdamer Theater planen übrigens schon ihr Sommerprogramm: Das Hans-Otto-Theater hat die Premiere von von George F. Walkers “Genie und Verbrechen” für den 7. Mai angesetzt, Carlo Goldonis “Der Diener zweier Herren” soll am 5. Juni folgen. Das Poetenpack plant ab Mai Vorführungen in der Zimmerbühne und dem Q-Hof sowie ab Juni im Heckentheater. Und am 21. Mai soll “Don Quichotte” in der Inszenierung des Neuen Globe Theaters Premiere im T-Werk feiern. Mein Theaterherz klopft vor lauter Vorfreude schon ziemlich laut - drücken wir also die Daumen, dass alles wie geplant starten darf.
Und auch für Musik-Liebhaber:innen besteht Grund zur Hoffnung: Um trotz der Pandemie am 21. Juni einen großen Tag der Musik stattfinden lassen zu können, haben sich die Veranstalter der diesjährigen Fête de la Musique unter dem Motto „Fête uff Achse“ ein besonderes Konzept ausgedacht. Musiker:innen können sich dafür bewerben. Wie das alles funktionieren soll, habe ich hier für Sie aufgeschrieben.
Wenn Sie nicht mehr bis zum Mai auf Kultur warten möchten, können Sie sich jetzt schon auf die Wochenend-Tipps weiter unten freuen. Da habe ich ein paar aktuelle Highlights für Sie zusammengesucht und Sie haben dann die Qual der Wahl.
Achso, falls sie Action-Filme mögen oder Fan von Keanu Reeves sind, freuen Sie sich wahrscheinlich auch über die aktuellen Neuigkeiten aus dem Filmstudio Babelsberg: Der vierte Teil der Action-Filmreihe „John Wick“ mit Reeves in der Hauptrolle soll zum Teil in Potsdam gedreht werden. Wann Sie eventuell eine Chance haben werden, den Hollywoodschauspieler in Potsdam zu sehen, lesen Sie hier.
Falls Sie ihn treffen, fragen Sie ihn doch gleich mal, ob er eventuell eine geheime Kampftechnik gegen fiese Viren kennt. Schließlich nimmt er es in seinen Filmen nicht nur mit Superschurken, sondern auch mit hoch entwickelten künstlichen Intelligenzen auf.
Bevor ich mich hier weiter in wilden Hoffnungs-Action-Fantasien verliere, entlasse ich Sie nun lieber in die Weiten des heutigen Newsletters. Der ist nämlich prallvoll mit Diskussionen, Neuigkeiten, Rätselhaftem und Kulinarischem.
In diesem Sinne: Viel Vergnügen beim Lesen und bleiben Sie gesund!
Mit herzlichen Grüßen
Ihre
Sarah Kugler
Redakteurin der Lokalredaktion Potsdam
PS: Sie haben Fragen, Anregungen, Kritik? Dann schreiben Sie uns an potsdam-newsletter@maz-online.de. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!
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Das Stadtgespräch

Foto: dpa
Foto: dpa
Infizierte Kinder, infizierte Erzieherinnen und Lehrer, ganze Kita-Gruppen und Schulklassen in Quarantäne: Seit Wochen vergeht in Potsdam kaum ein Tag ohne neue Corona-Meldungen aus Kitas, Grund- und weiterführenden Schulen. Eine Frage, die sich Politik, Eltern und Arbeitgeber stellen: Wird die Kindertagesbetreuung wieder eingestellt? Berlin ist diesen Schritt gegangen, seit gestern sind die Kitas dort wieder zu. Ob auch Potsdam oder das ganze Land diesen Schritt gehen sollte, ist keine einfache Frage. In der Lokalredaktion haben wir unterschiedliche Argumente und Antworten darauf gefunden. Redakteurin Nadine Fabian fordert die Schließung, um damit eine große Lücke im Lockdown dicht zu machen. Ihr Kollege Peter Degener sieht dagegen in Kitas nicht die entscheidenden Treiber der Pandemie. Das Pro & Contra der beiden lesen Sie hier.
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Corona-Lage

Der Blick auf die Zahlen wirkt diese Woche zunächst relativ entspannt: Am Donnerstag meldete die Stadt elf Neuinfektionen mit dem Coronavirus, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt mit Stand Donnerstag bei 63,77 - und damit schon so lange unter 100, dass die Stadt womöglich bald wieder öffnen muss. Im Vergleich: Freitag vor einer Woche sind 48 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden, die Inzidenz lag bei 117.
Doch die niedrigen Zahlen könnten trügerisch sein: Denn rund um die Osterfeiertage sind wahrscheinlich weniger Test gemacht worden als werktags, noch sind außerdem Osterferien. Man kann davon ausgehen, dass Infektionen und Inzidenzen in der nächsten Woche wieder deutlich steigen werden. Die Impfungen gehen zwar voran, doch auch da hakt es nach wie vor, wie uns eine Asthmatikerin berichtet hat, die im Impfzentrum ein Fiasko erlebt hat.
Wie ernst die Lage weiterhin ist, sieht man auch an der Situation in den beiden Potsdamer Kliniken, in denen die Zahl der Corona-Patienten seit Wochen kaum sinkt. Mit Stand Donnerstag werden aktuell 24 Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 behandelt, davon 10 intensivmedizinisch – einer mehr als noch am Tag zuvor. Die Zahl der Corona-Toten liegt in Potsdam weiterhin bei 233.
Auch im Raum Schule und Kita werden immer wieder Corona-Infektionen gemeldet: Mit Stand Donnerstag sind laut Stadt aktuell 19 Kinder sowie sieben Mitarbeitende positiv auf Corona getestet worden. Davon ausgehend wurde 428 Kontaktpersonen ersten Grades bei den Kindern und Schülern sowie 81 bei den Mitarbeitenden ermittelt, die sich derzeit in Quarantäne befinden.
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Die besondere Geschichte

Ein 90 Jahre alter Ford Model A am Set in Stahnsdorf. Foto: Peter Degener
Ein 90 Jahre alter Ford Model A am Set in Stahnsdorf. Foto: Peter Degener
Sind Sie nostalgisch? Mögen Sie Krimis? Wenn Sie beides bejahen, werden Sie vermutlich die Serie „Babylon Berlin“ kennen. Die vierte Staffel wird gerade gedreht und MAZ-Redakteur Peter Degener gelang ein exklusiver Blick auf ein ganz besonderes Set in Stahnsdorf. Der große Südwestkirchhof wird zur Kulisse der Serie. Unser Autor machte während seiner Reportage aber auch eine echte Babylon-Entdeckung: Einer der Charaktere der Serie ist der Leiter der Mordinspektion Ernst Gennat. Den Mann gab es wirklich. Er war ein äußerst modern agierender Polizist mit Methoden, die bis heute angewandt werden. Und begraben liegt er in Stahnsdorf. Sein Grabstein ist so mächtig, wie Gennat selbst, der angesichts seiner Körperfülle auch als „Buddha“ bekannt war.
Grabsteine spielten allerdings bei diesem Dreh keine Rolle, sondern das Verwaltungsgebäude des Friedhofs. Dessen Inneres atmet noch immer den Charme von 1931. Erfahren Sie in der Reportage, was die Filmemacher von X-Filme aus dieser Kulisse gemacht haben.
Text: Peter Degener
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Der kulinarische Tipp

Spargelrezept von Elfriede Winkelmann. Foto: privat
Spargelrezept von Elfriede Winkelmann. Foto: privat
Die Spargel-Saison hat begonnen und passend zum Auftakt verrät Elfriede Winkelmann, Mutter von Ernst-August Winkelmann vom Spargelhof Winkelmann, ein hauseigenes Rezept:
Pro Person ​500 Gramm frischen Beelitzer Spargel schälen, vom Spargelkopf abwärts, am besten mit einem Spargelschäler.
Dann den Spargel kochen​: in einer Auflaufform im Backofen oder in einem Topf auf dem Herd. Beim Garen in der Auflaufform füllt man diese mit etwa einem halben Zentimeter Wasser und gibt dazu eine Prise Zucker, eine Prise Salz und etwas Butter. Den Spargel hinein legen. Die Auflaufform in den Ofen stellen und bei 175 Grad etwa 45 Minuten garen lassen.
Garen im Topf: ​Den Topf mit etwa 1 cm Wasser füllen und ebenfalls eine Prise Zucker, eine Prise Salz und etwas Butter dazu geben, dann den Spargel hineinlegen. Den Spargel zum Kochen bringen und anschließend etwa 25 Minuten bei geringer Wärmezufuhr ziehen lassen. Die Garzeit variiert je nach Stangendicke und Vorliebe einer bestimmten Festigkeit des Spargels.
Zum Spargel ​gibt es bei Winkelmanns Salzkartoffeln, westfälischen Knochenschinken und Semmelbutter. Dazu lässt man Butter in der Pfanne schmelzen, danach tut man Semmelbrösel hinein und lässt sie bräunen.
Im Hofladen ​in Klaistow gibt es außerdem seit kurzem sous-vide Spargel, der bereits vorgegart ist. Hier ist die Zubereitung einfach: Man muss nur in einem Topf Wasser erhitzen und den Spargel in der Vakuumverpackung hinein geben. So gart der Spargel im eigenen Saft. Nach ungefähr zehn Minuten ist er richtig schön heiß und kann serviert werden. 
Tipp: Jens Steglich
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Unsere Entdeckung der Woche

Ein Regiment "Gardes du Corps" um 1912 auf dem Luisenplatz. Foto: Ernst Eichgrün
Ein Regiment "Gardes du Corps" um 1912 auf dem Luisenplatz. Foto: Ernst Eichgrün
Die meisten MAZ-Leser - das unterstellen wir als Lokalredaktion jetzt einfach mal - sind nicht nur am Tagesgeschen der Stadt Potsdam, sondern auch an ihrer Geschichte sehr interessiert. Alte Potsdam-Ansichten kommen bei bestimmten Themen immer gut bei Ihnen an. Nun gibt es einen absoluten Fotoschatz mit alten Potsdam-Bildern im Potsdam-Museum, der nach und nach gehoben wird: die historischen Bilder aus dem Atelier Eichgrün. Von der Kaiserzeit bis in die Nachkriegszeit dokumentierten erst Vater Ernst, später Sohn Walter die Stadt Potsdam und vor allem ihre Menschen. Der Förderverein des Potsdam-Museums will nun nach vielen Jahren endlich wieder einen Bildband mit Eichgrün-Bildern veröffentlichen.
Dafür wird gerade in einem Crowdfunding Geld gesammelt. Eine besondere Prämie für Spender: das Buch zum Vorzugspreis. Die MAZ hat ein paar Motive erstmals veröffentlicht und sich auch erklären lassen, was die Fotos so besonders macht. Der Artikel hat übrigens gezeigt, dass die These oben stimmt und Sie von der Potsdamer Geschichte und dem alten Antlitz der Stadt gerne lesen und mehr sehen wollen: In nur 24 Stunden nachdem der Bericht erschienen war, hatte sich das Spendenkonto verdoppelt. Der Vorsitzende des Fördervereins, Markus Wicke, dankt es Ihnen! Ein bisschen fehlt aber noch immer, damit im Sommer das Buch erscheinen kann. Hier sehen Sie den Spendenstand und erfahren Sie mehr über die Aktion.
Entdeckung: Peter Degener
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Bilderrätsel: Wo ist das?

Wo in Potsdam ist das? Foto: Peter Degener
Wo in Potsdam ist das? Foto: Peter Degener
„Nicht schlafen! Sonst setzt es was!“ Aber diese Zeiten sind ja zum Glück vorbei. Die müde Eule stammt zwar aus Tagen, als im Unterricht noch der Rohrstock geschwungen wurde, doch sie steht eigentlich für alle, die wissen, dass sich Lernerfolg nicht mit Strafen erzielen lässt. Die Eule gilt seit der Antike als Symbol der Klugheit und des Wissens – und manch gute Idee kommt eben erst dann, wenn man in Ruhe vor sich hin döst und die Gedanken freien Lauf haben. Also: Machen Sie die Augen zu und durchstreifen Sie gedanklich die Stadt. Wo haben Sie diesen steinernen Kauz schon einmal gesehen?
Wenn Sie die Antwort kennen, schicken Sie uns bis Montag, 12. April, eine E-Mail mit dem Betreff “Bilderrätsel” an potsdam-newsletter@maz-online.de. Vergessen Sie Ihre Postadresse nicht, denn Sie können ein kleines Paket gewinnen.
Rätsel: Peter Degener
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Das ist los im Umland

Während Corona-Lockerungen in der Stadt Potsdam noch skeptisch gesehen werden, hat der Landkreis Potsdam-Mittelmark bereits angekündigt: Man hebt ab dem 11. April die verschärften Regeln wieder auf - dann soll unter anderem der Einzelhandel wieder öffnen dürfen. Natürlich unter Auflagen. Ob das wirklich so kommt? Wer weiß. Alles zu den Plänen des Landkreises lesen Sie hier.
Foto: Julian Stähle
Foto: Julian Stähle
Gleich zwei Brände sorgten in den vergangenen Tagen im Umland für Aufregung. Am Osterwochenende war in einem Mehrfamilienhaus in der Teltower Jahnstraße ein Feuer ausgebrochen. Und nur wenige Tage späte brannte es auf dem Schulgelände in Kleinmachnow. Die gute Nachricht: Es wurde niemand verletzt, die Feuerwehr bekam die Brände in beiden Fällen schnell wieder unter Kontrolle.
Foto: Luise Fröhlich
Foto: Luise Fröhlich
Es war der erste Tag nach der Vollsperrung der Ruhlsdorfer Ortsdurchfahrt und schon begannen die Probleme. Denn einige Autofahrer kennen die blockierte Teltower Straße (L794) und die an etlichen Stellen ausgeschilderte Umleitung offenbar noch nicht - oder nehmen sie nicht ernst. Neben vielen Wendemanövern direkt an der Zufahrt zur Baustelle biegen so manche Kraftfahrer einfach über den Grünstreifen hinweg auf den Radweg ab, um dann über den Waldweg nach Ruhlsdorf zu kommen. Meine Kollegin Luise Fröhlich hat sich das Verkehrs-Chaos mal genauer angesehen.
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Unser Tipp fürs Wochenende

Lektüre-Tipps: Gedichte von Robert Gernhardt, Ulla Hahn und Durs Grünbein. Foto: Sarah Kugler
Lektüre-Tipps: Gedichte von Robert Gernhardt, Ulla Hahn und Durs Grünbein. Foto: Sarah Kugler
Am heutigen Freitag dürfen Sie wieder tanzen: Um 20 Uhr ist das Quartett um die junge Jazz-Sängerin Ayca Mirac im Online-Konzert des Nikolaisaals zu Gast. Wie üblich ist das Publikum per Zoomkonferenz zugeschaltet und kann sich während des Konzerts im Chat austauschen oder auch Fragen an die Künstler stellen. Die Anmeldung zum Zoom-Konzert erfolgt per E-Mail an: regie@nikolaisaal.de. Interessierte erhalten dann alle notwendigen Informationen, inklusive des Links für das Zoom-Konzert, der ab 19.30 Uhr freigeschaltet wird. Das Angebot ist kostenlos, es besteht aber die Möglichkeit, einen freiwilligen Eintritt zu entrichten.
Ayca Mirac hat zuletzt das Album „Lazjazz“ veröffentlicht, auf dem die zwischen Gelsenkirchen und Istanbul aufgewachsene Sängerin auf sehr persönliche Weise das traditionelle Erbe ihrer lasischen Mutter mit dem Hier und Jetzt verbindet.
Noch mehr Musik können Sie heute ab 20 Uhr bis zum 11. April genießen. Dann findet nämlich das diesjährige “Q3Ambientfest”, ein Festival für zeigenössische Musik, in der Potsdamer fabrik statt - coronabedingt natürlich auch digital.
Sechs Musikerinnen und acht Musiker stehen auf dem Programm, die Beiträge stammen aus Peru, Finnland, den USA, der Ukraine, den Niederlanden, Italien, Polen, Frankreich, Deutschland, dem Vereinigten Königreich und Ungarn.
Das Festival verspricht einen aktuellen Einblick in zeitgenössische Musikkompositionen mit Hilfe von Videos, Clips und einem Live-Stream am Samstag ab 19 Uhr aus der fabrik Potsdam. Der Live-Stream endet mit einer gemeinsamen Improvisation/Performance von Laure Boer sowie Sebastian und Daniel Selke, die das Festival auch kuratiert haben.
Wenn Sie lieber Gedichten lauschen möchten, besuchen sie doch mal den digitalen Stammtisch des Hans-Otto-Theater-Förderkreises. Der findet ebenfalls per Zoom am heutigen Freitag um 19.30 Uhr statt, einen Zugang können Sie per E-Mail an foerderkreis@hansottotheater.de erfragen. Zu Gast sind in dieser Woche Schauspielerin Nadine Nollau und Schauspieler Paul Wilms, beide Ensemblemitglieder des Hans-Otto-Theaters.
Die beiden werden Gedichte des genial-humorvollen Dichters Robert Gernhardt lesen und danach mit den Gästen des Stammtisches über die Texte sprechen, Fragen beantworten oder einfach locker plaudern. Falls Sie solchen digitalen Treffen eher skeptisch gegenüber stehen, lassen Sie sich beruhigen: Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass es beim Förderkreis-Stammtisch sehr entspannt zugeht. Und Nadine Nollaus schöner Stimme lauschen zu können, sollten sie sich sowieso nicht entgehen lassen. Welches Projekt sie neben dem Schauspiel noch verfolgt, habe ich mir hier vor nicht allzu langer Zeit von ihr erzählen lassen.
Sie können natürlich auch selbst und ganz still zu Hause Gedichte lesen. Ich habe gerade erst den Gedichtband “Zündkerzen” von Durs Grünbein beendet und bin noch immer ganz beseelt. Jetzt stecke ich gerade mitten in Ulla Hahns “Stille Trommeln” und kann Ihnen ihre Gedichte allgemein nur an ans Herz legen.
Oder Sie lernen Sörensen kennen. Der von dem Potsdamer Schriftsteller Sven Stricker erdachte Kriminalhauptkommissar ist nämlich ab dem heutigen Freitag ganz frisch im Hörbuchformat erlebbar. Stricker selbst hat “Sörensen hat Angst” - den ersten Band seiner Krimireihe - eingesprochen. Erzählt wird darin vom titelgebenden Protagonisten, der unter einer Angststörung leidet und auf dem Land beruflich etwas kürzer treten möchte. Daraus wird allerdings nichts.Verfilmt wurde “Sörensen hat Angst” übrigens auch, mit Bjarne Mädel in der Hauptrolle. Der Film ist noch immer in der ARD-Mediathek zu sehen. Warum sich eine Begegnung mit Sörensen in jeglicher Form lohnt, habe ich - als Leserin, die normalerweise Krims verschmäht - hier für Sie aufgeschrieben.
Tipps: Sarah Kugler
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Video: Marcus gibt seinen Senf dazu

Brückenlockdown, Lockdown light, Osterlockdown. MAZ-Videokolumnist Marcus Gude hat das Hin und Her in der Corona-Politik satt. Er fordert ein Ende mit Schrecken statt ein Schrecken ohne Ende. Ein echter Lockdown muss her, damit das Leben danach weitergehen kann, sagte er.
In Potsdam funktioniere die Nachverfolgung der Corona-Kontakte doch schon jetzt kaum noch, meint er. Wie soll das erst noch werden, wenn die Infektionszahlen noch stärker steigen? Für ihn kann aus nur einen Ausweg aus der Corona-Misere geben: harter Lockdwon, besser jetzt als später. Sonst drohe der momentane Ausnahmezustand zum Dauerzustand zu werden.
Marcus gibt seinen Senf dazu - Teil 42
Marcus gibt seinen Senf dazu - Teil 42
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