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Teurer Wohnraum +++ Sportlicher Kork +++ Komplizierte Wahl in PM

Potsdam ganz nahPotsdam ganz nah
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
Haben Sie schon gewählt? Es sind nicht einmal mehr drei Wochen bis zur Bundestagswahl, seit gestern hat in Potsdam sogar schon das erste Wahllokal geöffnet. Unsere beiden Kanzlerkandidaten, Olaf Scholz (SPD) und Annalena Baerbock (Grüne) versuchen deshalb, auch im Wahlkreis zu punkten - und laufen sich dabei ständig über den Weg. So auch am Sonntag im Babelsberger Thalia-Kino, als es unter anderem um die umstrittene Garnisonkirche ging. Außerdem hat Scholz sich gerade für Enteignungen am Griebnitzsee ausgesprochen - und die MAZ erzählt Ihnen alles, was Sie über die Historie der dortigen Prachtvillen schon immer wissen wollten.
Eine Eigentümer-Änderung könnten offenbar auch die traditionsreichen Babelsberger Filmstudios bald erleben. Dem Vernehmen nach stehen die Inhaber in Verhandlungen mit einem europäischen Investor.
Ums Geld geht’s auch im Flutgebiet in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Der Potsdamer Sebastian Frenkel hat schon mehr als 100.000 Euro für das Krisengebiet gesammelt und zudem dringend benötigtes Material in die Eifel gebracht. Auch Jens Steenblock aus Potsdam hilft: Mit einem Grillstand in Fahrland. Zudem veranstaltet die Stadt am Donnerstag ein Benefizkonzert, bereits am Mittwoch gibt es ein Wohltätigkeitsdinner. Die Spenden kommen komplett den Flutopfern zugute.
In diesem Sinne, entdecken Sie den Südosten und bleiben Sie dabei gesund und uns gewogen!
Herzliche Grüße,
Saskia Kirf
Redakteurin in Potsdam
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Goldenes Handwerk meisterlich gefeiert.

Es war ein Fest mit vielen Emotionen: 61 Meisterinnen und 178 Meister ließen sich im Vulkan des Filmparks Babelsberg feiern. Die Handwerkskammer Potsdam hatte die aktuellen Jungmeister mit ihren Familien und Freunden eingeladen – zur ersten Meisterfeier nach zweieinhalb Jahre Corona-Pause. Alle Informationen finden sie hier.
Meister des Handwerks 2021, Handwerkskammer Potsdam
Meister des Handwerks 2021, Handwerkskammer Potsdam
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Das Stadtgespräch

Foto: Dahler&Company
Foto: Dahler&Company
Brandenburgs Landeshauptstadt ist spitze – auch was die Mietpreise angeht. Quadratmeterpreise von 30 Euro nettokalt können mittlerweile durchaus aufgerufen werden und haben realistische Chancen, Interessenten zu finden. Generell boomt das Segment der Luxusmieten in Potsdam, wie die beiden Makler Stefan Hamann und Phillip Carstens von „Dahler & Company“ bestätigen. „30 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter ist zwar momentan noch die absolute Spitze für außergewöhnliche Angebote, aber Mieten von 15 bis 20 Euro im Luxusbereich sind mittlerweile normal.“ Dabei haben die Preise in den vergangenen Jahren stark angezogen. MAZ-Redakteurin Ildiko Röd hat sich die Entwicklung angesehen - und weiß, was man für derart gesalzene Mieten am Ende bekommt.
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Verkehr in Potsdam

Alles bleibt, wie es ist: Wichtige Straßenzüge in Potsdam sind aktuell gesperrt oder stark eingeschränkt. Auf Nuthestraße, Leipziger Straße und Behlertstraße gibt es die Baustellen mit den größten Auswirkungen. Hier ist die aktuelle Übersicht für die Woche.
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Der kulinarische Tipp

Diese Adressen überzeugen mit ihren Außenbereichen. Quelle: Friedrich Bungert, Stefan Gloede, Bernd Gartenschläger
Diese Adressen überzeugen mit ihren Außenbereichen. Quelle: Friedrich Bungert, Stefan Gloede, Bernd Gartenschläger
Drinnen oder draußen? Der Spätsommer hält in dieser Woche noch einmal Einzug und angesichts von 3G- und 2G-Regeln in den Innenräumen schielt so mancher hungrig auf die Restaurantterrassen und in die Biergärten. Keine schlechte Idee, findet unsere Gastro-Kritikerin Manuela Blisse. Sie hat die besten Adressen zum Draußensitzen getestet.
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Unsere Entdeckung der Woche

Foto: Julius Frick
Foto: Julius Frick
Nur wer hin und wieder auf dem Weg durch die Stadt seinen Blick vom Handy ablässt und nach oben schaut, wird sie entdecken: Korkmännchen besiedeln nun auch Potsdams Straßenschilder. Die kleinen aus Kork und Schaschlikspieß gebastelten Männchen können schon seit einigen Jahren in verschiedenen deutschen Städten, vorrangig in Berlin, bewundert werden. Zurückzuführen sind sie auf den Berliner Straßenkünstler Josef Foos, welcher die Figuren bereits seit 2009 herstellt. Ihm haben Sie auch den Namen „Street Yogis“ zu verdanken, der Künstler ließ seine Figuren verschiedenste Yogaübungen ausführen, passend zu seinem Beruf als Yogalehrer. 
An einem einfachen Korkmännchen sitzt der Künstler eine Stunde lang, kommen allerdings Farbe, aufwendige Verzierungen oder ausgefallene Posen hinzu, kann der Prozess sogar mehrere Tage dauern. Ein aufmerksamer Spaziergang durch Potsdams Straßen lohnt sich also. Vielleicht entdeckt der ein oder andere noch mehr Korkmännchen auf den Straßenschildern der Region.
Text: Naomi Gyapong
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Bilderrätsel: Wo ist das?

Wo blüht das in Potsdam? Foto: Peter Degener
Wo blüht das in Potsdam? Foto: Peter Degener
Die Schalterhallen des postmodernen Hauses aus den Sechziger Jahren sind seit 2018 leer. Doch die blaue Fassade strahlt noch immer. Bald zieht wieder Leben ein, verspricht die Firma St. Oberholz, die für hippe Berliner Co-Working-Spaces bekannt ist, aber auch Consulting anbietet. „Der Glanz der alten Arbeitswelt, wo von Hand gestempelt und versandt wurde gibt jetzt Raum für Neues Arbeiten für Teams, Freelancer und Unternehmen“, schreiben sie über das alte Babelsberger Postgebäude am S-Bahnhof in der Karl-Liebknecht-Straße.
Die alte Babelsberger Post am S-Bahnhof. Foto: Peter Degener
Die alte Babelsberger Post am S-Bahnhof. Foto: Peter Degener
Der Umbau hat begonnen, die Eröffnung wurde Pandemie-bedingt verschoben. Zur versprochenen neuen und flexiblen Arbeitswelt samt Café gehört auch ein neuer Umgang mit Freiflächen. Wird wirklich jeder Stellplatz noch gebraucht, wenn keine Postwagen mehr Pakete und Briefe an- und abliefern? Die Ecke kann gemütlich sein. Im Sinne der hippen Branche ist der Babelsberger Hibiskus quasi ein Early Adopter. Andere werden seinem Beispiel folgen.
Rätsel: Peter Degener
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Das ist los im Umland

Pech für kleine Dörfer in PM – Briefwahl boomt
Als die Ritter in Teltow lebten – und was heute noch von ihnen übrig ist
Der Landkreis muss sparen, doch die Streichungen sorgen für Ärger
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Hafemeister: Das Letzte kommt zum Schluss

Karikatur: Jörg Hafemeister
Karikatur: Jörg Hafemeister
Wie sieht der runde Turm wohl aus, den der Architekt Daniel Libeskind für die Medienstadt Babelsberg entworfen hat? MAZ-Karikaturist Jörg Hafemeister ist optimistisch: “Lieber die Katze im Sack als den Spatz in der Hand? Wie auch immer – Babelsberg ist schon jetzt um ein großes Geheimnis reicher, sollte es gelüftet werden, könnte es sogar 66 Meter Höhe erreichen. Auch der Name des Architekten ist groß: Libeskind steht für viele spektakuläre Bauwerke auf der ganzen Welt.”
Karikatur und Text: Jörg Hafemeister
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