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Strom und Gas in Potsdam werden massiv teurer+++ Bushido-Villa zwangsversteigert

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Potsdam ganz nahPotsdam ganz nah

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
Endlich Sommer in Potsdam! Vor uns steht das erste wirklich heiße Wochenende, wir erwarten Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius. Deshalb habe ich die besten Tipps der Redaktion für solche Tage für Sie herausgesucht: Hier lesen Sie die Insidertipps zu den schönsten wilden Badestellen, hier verraten wir Ihnen, wo Sie ein kaltes Getränk draußen genießen können. Und hier finden Sie Orte, an denen Sie der Hitze entfliehen können.
Aber lassen Sie uns vor der ersten Hitzewelle des Jahres gemeinsam auf die wichtigsten Nachrichten dieser Woche schauen.
Am Samstag fällt die Entscheidung über die Zukunft des Potsdamer Wohngebiets Schlaatz. Drei Masterplan-Entwürfe liegen vor. Wegen vieler geplanter Neubauten fürchten Bewohner eine zunehmende Ghettoisierung. Am anderen Ende der Stadt, in Fahrland, wird ebenfalls gebaut: Nach jahrelanger Debatte hat ein Senioren-Wohnprojekt der Firma Semmelhaack die Zustimmung des Bauausschusses gefunden.
Ebenfalls seit Jahren wird eine Lösung für einheitliche Kita-Elternbeiträge gesucht - und nach der gestrigen Ausschusssitzung scheinen diese ab 2023 möglich. Tiefer in die Tasche greifen müssen viele Potsdamer bald für Strom und Gas. Welche Möglichkeiten die Kundinnen und Kunden nun haben, lesen Sie hier. Um Kitakosten und Strompreise muss sich zumindest eine Potsdamer Familie keine Sorgen machen - doch die beliebte “Familie Grün” in der City hat mit ganz anderen Sorgen zu kämpfen. Derzeit ist wieder einmal der Sohn abgängig.
Kommen wir zur Wirtschaft: Der Paketdienstleister GLS plant eine Ansiedlung in der Stadt. Wer auf den Gewerbemonitor für Potsdam schaut, dürfte davon nicht überrascht sein: Das Image der Stadt ist bestens.
Und noch eine gute Nachricht zum Schluss: Die drei Pfauen, die vor einer Woche in die Sparkasse Groß Glienicke marschiert waren, sind wieder zurück in ihrem Heimatort
Ich wünsche Ihnen nun viel Spaß beim Lesen dieses Newsletters. Bleiben Sie gesund und uns gewogen.
Herzliche Grüße,
Ihre Saskia Kirf
Redakteurin in Potsdam
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Das Stadtgespräch

Das Kinder- und Jugendtelefon „Nummer gegen Kummer zählte im vergangenen Jahre allein in Potsdam 10.000 Anrufe.  © Quelle: Claus Langer
Das Kinder- und Jugendtelefon „Nummer gegen Kummer zählte im vergangenen Jahre allein in Potsdam 10.000 Anrufe. © Quelle: Claus Langer
Die Coronavirus-Pandemie hat die ohnehin schon angespannte Lage noch einmal deutlich verschärft: Potsdams Kinder und Jugendliche leiden psychisch und suchen nach Hilfe. Doch die gibt es oft nicht, die Wartelisten für Therapieplätze sind lang, ehrenamtliche Helfer arbeiten am Limit. Es gibt aber eine Idee, wie Hilfe zu organisieren wäre.
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Die besondere Geschichte

Abfahrt vom S-Bahnhof Babelsberg am Donnerstagnachmittag.  © Quelle: Julius Frick
Abfahrt vom S-Bahnhof Babelsberg am Donnerstagnachmittag. © Quelle: Julius Frick
Der Babelsberger Ken Gericke hat die Welt gesehen, aber wenig von Deutschland. Das holt Potsdams Grünen-Chef nun mit dem 9-Euro-Ticket nach – und berichtet in der MAZ und auf Instagram von seiner Tour. Am Donnerstagnachmittag ist er von Babelsberg mit der S-Bahn abgereist. Erstes Ziel: Angermünde in der Uckermark und der Nationalpark Unteres Odertal.
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Der kulinarische Tipp

Foto: Bernd Gartenschläger
Foto: Bernd Gartenschläger
Man darf sie zu einer kulinarischen Besonderheit Potsdams erklären: die Restaurants im Hinterhof. Viele sind es nicht, aber darauf kommt es nicht an. Vielmehr bieten sie immer auch noch eine besondere Atmosphäre, vor allem, wenn man draußen sitzen kann. So auch das Da Vinci in der Innenstadt. Unsere Gastro-Kritikerin Manuela Blisse war vor Ort, ihr Urteil lesen Sie hier.
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Unsere Entdeckung der Woche

Foto: privat
Foto: privat
Das Auto umparken müssen, weil in irgendeiner Form an der Straße gearbeitet werden muss - viele Potsdamerinnen und Potsdamer haben das schon erlebt. Am Bassinplatz sollten dieser Tage offenbar Regenwasserläufe gereinigt werden, die es gar nicht gibt. Ein historisch vorgebildeter Anwohner hat sich aber ein Herz gefasst und die Stadtreinigung entsprechend informiert.
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Bilderrätsel: Wo ist das?

Wo ist das in Potsdam? Foto: Peter Degener
Wo ist das in Potsdam? Foto: Peter Degener
Dieser Balkon an einem Turm ist nichts für schwache Nerven. Wer auf Potsdams höchstem Einfamilienhaus ins Freie will, betritt eine scheinbar ungestützte Plattform mit Durchblick in die Tiefe. Der Blick fällt fast rundum ins Grüne. Der Standort ist abgeschieden – und dennoch kann es für kurze Zeit immer wieder laut werden. Wie das wohl klingt, wenn man umgeben von sechs Millimeter dicken, genieteten Stahlwänden auf der Couch sitzt? So richtig gewöhnen können sich die Bewohner an das ungewöhnliche Ambiente und die regelmäßige Unruhe allerdings nicht. Sie sind in der Regel immer nur für kurze Zeit hier.
Wenn Sie die Antwort kennen, schicken Sie uns bis zum Sonntag, 19. Juni, die Antwort über dieses Online-Formular. Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein MAZ-Überraschungspaket.
Rätsel: Peter Degener
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Das ist los im Umland

Bushido-Villa in Kleinmachnow: Sohn von Arafat Abou-Chaker ersteigert Anwesen
Stahnsdorf: sechsköpfige Familie darf nach Neubewertung durch Kreis doch bauen
Beelitz-Heilstätten: Exhibitionist im Zug ertappt - Polizei hat Verdacht
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Unsere Tipps fürs Wochenende

Konzerte, Ausstellungen und ein Tipp für Frühaufsteher
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Video: Marcus gibt seinen Senf dazu

Wenn es um die Gestaltung der Potsdamer Innenstadt geht, kann man sich darauf verlassen: Früher oder später wird der Stadtkanal diskutiert. Unser Videokolumnist Marcus Gude hat sich deshalb eigene Gedanken gemacht, ob man den Kanal wieder ausheben sollte - oder was man stattdessen damit anfangen kann.
Marcus gibt seinen Senf dazu - Teil 93
Marcus gibt seinen Senf dazu - Teil 93
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