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Razzia bei "Hells Angels" +++ Halloween-Tipps +++ Corona-Inzidenz

Potsdam ganz nahPotsdam ganz nah
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
In weniger als zwei Monaten ist Weihnachten - und wir Potsdamer dürfen uns offenbar wieder über Weihnachtsmärkte freuen. In dieser Woche haben die Stadtverordneten den Blauen Lichterglanz in der City genehmigt, auch der Böhmische Weihnachtsmarkt soll nach derzeitigem Stand wieder stattfinden.
Zugleich steigt die Corona-Inzidenz immer weiter. Der Nikolaisaal hatte vom Land ein Modellprojekt 2G+ genehmigt bekommen für Geimpfte, Genesene und vor Ort Getestete. Aber: Es darf nach Auskunft des Gesundheitsministeriums wegen der gestiegenen Inzidenz so nicht mehr durchgeführt werden. Die Pandemie hat auch auf andere Bereiche des Gesundheitswesens Auswirkungen. Während der Corona-Einschränkungen, vor allem zur Zeit der strengen Kontaktverbote, haben sich nur wenige Potsdamer auf das HI-Virus testen lassen.
Was ist sonst noch wichtig? Am Donnerstag kam es zu Razzien gegen die “Hells Angels” an mindestens sechs Orten in Potsdam, Werder, Stahnsdorf und Saarmund, es gab Festnahmen.
Die Pro Potsdam will den Kopfbau der sogenannten „Nutheschlange“ in Zentrum Ost abreißen. Das Architektenpaar Baller will das allerdings verhindern. Der Urheberrechtsstreit hat das Zeug zum bundesweiten Präzedenzfall, wie am Mittwoch vor dem Landgericht Potsdam deutlich wurde.
Der Schutz von Mietern vor Verdrängung durch das Großprojekt „Creative Village“ am einstigen Reichsbahnausbesserungswerk verzögert sich erneut. Der Leiter des von der Aufsplittung bedrohten Oberstufenzentrums 1 wehrt sich gegen die Pläne für seine Schule und bekommt Unterstützung vom Lehrerverband. Das Projekt „Nachtlichter Potsdam“ des Geoforschungszentrums lädt die Bürger zum Zählen von Lichtquellen ein.
Und nach mehr als zwei Jahren Stillstand gibt es nun ein neues Bebauungskonzept für die Neu Fahrländer Insel. Ortsvorsteherin Carmen Klockow wirft dem Baubeigeordneten Bernd Rubelt allerdings vor, er sorge für „ein Maximum an Gewinn“ beim Bauherrn.
Ich wünsche Ihnen nun viel Spaß beim Lesen dieses Newsletters. Bleiben Sie gesund und uns gewogen.
Herzliche Grüße,
Saskia Kirf
Redakteurin in Potsdam
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Das Stadtgespräch

Ines R. soll im Oberlinhaus vier ihrer Schützlinge erstochen haben und eine Frau lebensgefährlich verletzt haben. Foto: Julius Frick
Ines R. soll im Oberlinhaus vier ihrer Schützlinge erstochen haben und eine Frau lebensgefährlich verletzt haben. Foto: Julius Frick
Am 28. April 2021 wurden im Thusnelda-von-Saldern-Haus in Potsdam vier behinderte Menschen getötet. Eine Pflegerin muss sich für die Tat verantworten. Die Staatsanwaltschaft beschreibt die Tat als planvoll und heimtückisch. MAZ-Redakteurin Nadine Fabian begleitet den Prozess. Am ersten Verhandlungstag hat die Angeklagte sich geäußert - die Schilderung ihres zerrütteten Lebens ist erschütternd. Die Frau berichtet unter anderem davon, dass sie für Medikamententests missbraucht wurde. Hier erfahren Sie mehr über die Hintergründe.
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Der kulinarische Tipp

Diese Restaurants sind für eine Überraschung gut. Quelle: Bernd Gartenschläger
Diese Restaurants sind für eine Überraschung gut. Quelle: Bernd Gartenschläger
Haben Sie Lust auf einen Restaurantbesuch in einem Lokal, das sie mit unerwarteten Speisen überrascht? Buchweizenpfannkuchen, Fisch-Vielfalt oder besonderes Essen im Bahnhof? Dann sind diese drei Adressen, die MAZ-Restauranttesterin Manuela Blisse empfiehlt, etwas für sie.
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Bilderrätsel: Wo ist das?

Wo ist das in Potsdam? Foto: Peter Degener
Wo ist das in Potsdam? Foto: Peter Degener
Schon wieder sehen wir beim heutigen Rätsel etwas von unten – und obwohl es stockfinster ist, wird der Betrachter geblendet. Beim Blick nach oben geschieht das direkt. Und wenn er hinabschaut, blendet ihn die sprichwörtliche Schönheit. So ergeht es zumindest denjenigen, die sich darauf einlassen, auf dem Pfad kurz verweilen und einem Augenblick der Besinnung eine Chance geben. Das Spiel des weißen Lichts mit der dunklen und bewegten Wasseroberfläche macht aus eigentlich sehr starren und technischen Linien etwas faszinierend Natürliches.
Wenn Sie die Antwort kennen, schicken Sie uns bis zum Sonntag, 31. Oktober, eine E-Mail mit dem Betreff “Bilderrätsel” an potsdam-newsletter@maz-online.de. Vergessen Sie Ihre Postadresse nicht, denn Sie können ein kleines Paket gewinnen.
Rätsel: Peter Degener
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Verkehr in Potsdam

Foto: Varvara Smirnova
Foto: Varvara Smirnova
Eine gute Nachricht: Die seit zehn Monaten gesperrte Friedrich-Engels-Straße wird bald wieder für den Autoverkehr in Richtung Babelsberg geöffnet. Dicht gemacht werden soll hingegen eine Abkürzung, die staugeplagte Potsdamer gelegentlich nutzen.
Außerdem werkelt der Potsdamer Verkehrsbetrieb fleißig an der Zukunft des ÖPNV. Vor allem im Norden der Stadt sollen Taktungen verdichtet werden: Zum April 2022 soll das Busfahren dort einfacher und schneller werden, Fahrgäste seltener umsteigen müssen. In einigen Jahren dann werden die Tramschienen zum Campus Jungfernsee ausgebaut, wenn irgendwann der neue Stadtteil Krampnitz bewohnt ist, sollen die Bahnen im Fünf-Minuten-Takt fahren. Ein 105 Millionen Euro schweres Investitionspaket wird in der kommenden Woche von den Stadtverordneten geschnürt.
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Das ist los im Umland

Pegel im Seddiner See sinkt auf bisherigen Tiefststand: Förderverein fordert sofortiges Entnahme-Verbot
Märkte, Gewerbe, Gastro: So wird der Teltower Hafen weiterentwickelt
"Die Brücke" Kleinmachnow: Ralf Bednar und Vera Burmester im Landarbeiterhaus
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Unser Tipp fürs Wochenende

Foto: DPA
Foto: DPA
Es wird gruselig am Wochenende: Halloween steht vor der Tür. Das kürbislastige Spuk-Fest wird längst auch in Potsdam gefeiert. Das Blu bietet Badespaß in blutrotem und giftgrünem Wasser, in der Schiffbauergasse darf getanzt werden und in Werder gibt es Schauriges unter Tannen. Hier lesen Sie unsere Tipps fürs Wochenende.
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