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Potsdamer Weihnachtsmann verrät Dienstgeheimnisse +++ Große Nachfrage nach Impfterminen +++ MAZ-Aktion Sterntaler

Potsdam ganz nahPotsdam ganz nah
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
Ich hoffe, Sie hatten einen fleißigen Nikolaus und einen bezaubernden zweiten Advent? Nicht für jeden sind die vorweihnachtlichen Tage nur schön. Daniela Liske (34) aus Potsdam und ihre drei Söhne haben ihren größten Schatz verloren – Vater Leroy fehlt überall. Dennoch soll das Weihnachtsfest für die Kinder ein schönes werden. Die MAZ will helfen - bitte helfen auch Sie.
Auch an anderer Stelle ist die Adventsstimmung nach der Weihnachtmarktabsage gedämpft: Ohne das Farbenspiel der vielen Buden ist die Innenstadt ein Beleuchtungsfiasko. Vandalismus und Ideenlosigkeit machen es dann auch nicht besser.
Schöne Nachrichten gibt es hingegen für die Retter der Matrosenstation Kongsnæs, sie bekommen den Willy-Brandt-Preis verliehen.
Was ist sonst noch wichtig in Potsdam? Es gibt viel Ärger um das Ablesen der Stromzähler. Ein 85-Jähriger steht vor Gericht, weil er das Testament seines Sohnes gefälscht haben soll - der Prozess bietet traurige Einblicke in eine zerrüttete Familie. Die von Verwaltung und Investor favorisierte Bebauung des Westteils der Nedlitzinsel findet wenig Anklang bei den Anwohnern. Und, zum versöhnenden Abschluss: Nur mit einem Standup-Paddelboard ist die Potsdamer Tierrettung an einen verunglückten Bussard gekommen, der sich auf der Nuthe in Angelmüll verfangen hatte.
Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen dieses Newsletters. Bleiben Sie gesund und uns gewogen!
Herzliche Grüße, Saskia Kirf
Redakteurin in Potsdam
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Das Stadtgespräch

Olaf Scholz und Klara Geywitz. Quelle: Mika Schmidt/Imago
Olaf Scholz und Klara Geywitz. Quelle: Mika Schmidt/Imago
Fühlen Sie sich auch so herrlich staatsmännisch und -frauisch heute? Seit gestern ist klar, dass zum neuen Bundeskabinett gleich zwei Potsdamerinnen neben dem designierten Kanzler Olaf Scholz gehören: Klara Geywitz (SPD) als Bau- und Annalena Baerbock (Grüne) als Außenministerin.
Intellektuell und strategisch ist die neue Bundesbauministerin Klara Geywitz (45) in den Augen vieler Beobachter schon lange für höhere Posten geeignet. 2019 war es fast so weit. Damals trat sie als Tandem-Partnerin gemeinsam mit Olaf Scholz bei der Mitgliederabstimmung über die künftige Parteiführung im Bund an. Hier erfahren Sie alles, was Sie über die 45-Jährige, der übrigens ein sehr feiner Humor nachgesagt wird, wissen müssen.
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Die Coronalage

In Frankfurt am Main ist eine Potsdamerin positiv auf die Omikron-Variante getestet worden. Sie war zuvor in Südafrika. Ihre Freundin ist inzwischen zurück in Potsdam – und ebenfalls Corona-positiv.
Zugleich ist die Inzidenz in Potsdam derzeit brandenburgweit mit 392 die niedrigste. Allerdings steigt die Zahl der behandlungsbedürftigen Verläufe. Und es wird kräftig geimpft, nun auch endlich wieder in festen Impfzentren in der Schinkel- und Metropolishalle. Heute wird es wieder neue Termine geben.
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Die besondere Geschichte

Weihnachtsmann Friedemann Schäfer  Quelle: Julius Frick
Weihnachtsmann Friedemann Schäfer Quelle: Julius Frick
Vorsicht, Spoiler! Wer noch an den Weihnachtsmann glaubt, sollte dies nicht lesen. Denn wir sagen, wie das wirklich läuft mit den Geschenken und denen, die sie bringen. Lebt der Weihnachtsmann wirklich am Nordpol? Und wie viele Geschenke kann er tragen in seinem Sack? Wie schafft er das an einem Tag? Und findet er immer das Haus, wo er hin soll? Bekommen nur die Artigen Geschenke? Singt er selber Weihnachtslieder? MAZ-Redakteur Rainer Schüler hat all das herausgefunden, denn er hat Potsdams wahrscheinlich dienstältesten Weihnachtsmann getroffen.
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Unsere Entdeckung der Woche

Foto: instagram.com/robertberniermusic
Foto: instagram.com/robertberniermusic
Als Stammleser unseres Newsletters kennen Sie den Potsdamer Musiker Robert Bernier und seine kreativen Ideen bestimmt schon. Pünktlich zum Advent hat er sich wieder etwas einfallen lassen: An den Sonntagen vor Weihnachten wird sich immer 17 bis 19 Uhr “Robis Weihnachtsfenster” im Rechenzentrum öffnen. Dicke Jacke an und hin mit der Familie, es gibt wie immer eine Korbpost für milde Gaben an den Künstler - und ganz sicher viel Spaß.
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Bilderrätsel: Die Auflösung

Wo ist das in Potsdam? Foto: Peter Degener
Wo ist das in Potsdam? Foto: Peter Degener
Ein Hausgiebel mit einem Rautenmuster aus Ziegeln spiegelt sich im Glas der Telefonzelle – er gehört zum „Haus Marie“ des Humboldt-Gymnasiums, dem Altbau, der schon seit 1954 Sitz der Schule ist und nach Marie-Elisabeth von Humboldt (1741-1796) benannt wurde – der Mutter der beiden Wissenschaftler Alexander und Wilhelm, nach denen die Anbauten zur Erweiterung der Schule benannt sind.
Die Bücherzelle auf dem Theaterplatz vor dem Humboldt-Gymnasium. Foto: Peter Degener
Die Bücherzelle auf dem Theaterplatz vor dem Humboldt-Gymnasium. Foto: Peter Degener
Mit dramatischen Versen aus Shakespeares „Romeo & Julia“ ist diese ausrangierte Telefonzelle beklebt. Darin finden sich Bücher, die andere zum Verschenken dort deponieren können. Die Büchertauschzelle steht auf dem sogenannten „Theaterplatz“ des Humboldt-Gymnasiums. So heißt der neugestaltete Vorplatz der Schule in der Heinrich-Mann-Allee, der mit seinen Steinbänken in mehreren Stufen übereinander an ein kleines Amphitheater erinnert. 
Dem Bildungspolitiker Wilhelm von Humboldt hätte die Idee der niederschwelligen Bücherzelle bestimmt gefallen. In Anspielung auf Shakespeare könnte man sagen: „Sie findt einen Band. Sie begibt sich auf die Reise.“
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Das ist los im Umland

Erneut abgesagt: Baumblütenfest 2022 kann nicht stattfinden
Radbrücke am Zernsee 2022 fertig - Öffnung über Weihnachten geplant
Allein Schokolade kaufen? Ein Traum, der für Ritaj mit Elektro-Rollstuhl wahr werden kann
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Verkehr in Potsdam

Weniger Straßenbahnen in Potsdam unterwegs: Der Personalmangel hat sich in Folge der Corona-Pandemie so verschärft, dass nicht genügend Straßenbahnfahrer zur Verfügung stehen – der Verkehrsbetrieb reagiert nun drastisch. Ab sofort gilt der eingeschränkte Ferienfahrplan.
Und auch im Individualverkehr müssen Sie aufpassen, es gibt wieder zahlreiche Bau- und Staustellen in der Stadt.
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Hafemeister: Das Letzte kommt zum Schluss

Karikatur: Jörg Hafemeister
Karikatur: Jörg Hafemeister
“Respekt! Oberbürgermeister Mike Schubert geht ins Risiko und tut das, was in seiner Macht steht: Er schafft die logistische Basis für das Impfen. Wird Zeit, dass die, die für die Bereitstellung von Impfstoff verantwortlich sind, auch ihre Verantwortung wahrnehmen. Man kann auf Impfunwillige schimpfen wie man will - es wird absurd, wenn es für die, die sich impfen lassen wollen, kaum Impfmöglichkeiten gibt…”
Text und Karikatur: Jörg Hafemeister
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