Profil anzeigen

Oberlinhaus - ein Jahr danach++30 Jahre Schiffbauergasse++Tanz in den Mai

Partner Im RedaktionsNetzwerk Deutschland
Partner Im RedaktionsNetzwerk Deutschland
Potsdam ganz nahPotsdam ganz nah

Foto: Matthias Bein
Foto: Matthias Bein
Ganz oben auf der Liste kann dieses Wochenende nur eines stehen: Die Walpurgisnacht. In der ganzen Stadt werden Tanz in den Mai-Veranstaltungen abgehalten, bei denen man sich bis in die frühen Morgenstunden so richtig austoben kann.
Der Lindenpark bietet am Sonnabend von 16 bis 19 Uhr eine Walpurgisnacht-Veranstaltung für die ganze Familie. In magischen Feuern kann man seine schlimmsten Waldmonster verbrennen, es werden Hexenbesen gebunden, Zauberstäbe gebastelt und zwischen zwei Feuern getanzt.
Die Veranstaltung „Potsdam tanzt!“ im Waschhaus wird eine der größeren Tanz in den Mai-Events dieses Wochenende. Das Event geht von 20 Uhr bis 2 Uhr morgens. Tickets gibt es ab 16 Euro hier.
Etwas anderes gibt es im “ALEX Potsdam” in der Wilhelmgalerie: Dort findet ein Tanz in den Mai mit Fokus auf Salsa statt. Das Event geht von 17 bis 24 Uhr, wobei die ersten fünf Stunden draußen getanzt wird. Der Eintritt ist frei und um 18 Uhr gibt es außerdem eine gebührenfreie Tanzanleitung.
Auch in Foyer des Nikolaisaals geht es zur Sache: Ab 20.30 Uhr wird hier kräftig getanzt, dank der Musik von Solo Exception, einem Quartett das sonst regelmäßig in Clärchens Ballhaus auftritt.
Tipps: Linus Höller
***
***
Marcus gibt seinen Senf dazu - Teil 89
Marcus gibt seinen Senf dazu - Teil 89
Unser Videokolumnist Marcus Gude freut sich: Endlich ist wieder was los in der Stadt. Deshalb gibt es in dieser Woche zwei ausgesuchte Veranstaltungstipps von ihm für Euch.
Unser Tipp fürs Wochenende

***
Video: Marcus gibt seinen Senf dazu

Liebe Leserinnen und Leser,
große Lieben beginnen ja mitunter holprig und enden schmerzhaft. So war es auch bei Anna und mir. Fast 15 Jahre sind dieses Fahrrad, auf dessen Rahmen groß und in goldenen Lettern mein Name steht, und ich gemeinsam durchs Leben gerollt. Anfangs fremdelte ich noch mit dem riesigen Schriftzug, den mein Vater extra für mich hatte anfertigen lassen, doch dann schloss ich Anna mit jedem Pedaltritt tiefer in mein Herz. Und ja, ich wäre verdammt gerne alt mit ihr geworden.
Doch am Ende schreckten weder Schloss, noch der abgesperrte Hof oder der auffällige goldene Namenszug die Diebesbande. Sie riss Anna des Nachts brutal aus meinem Leben. Und wie so oft am Ende großer Lieben, frage ich mich seitdem oft wehmütig: Wer rollt nun mit ihr durchs Leben?
Einziger Trost: Ich bin nicht allein. Denn Potsdam liegt seit dem vergangenen Jahr im bundesweiten Ranking der Fahrraddiebstähle auf Platz 5. Mehr als 2300 Mal ist allein 2021 ein Rad nicht nur gestohlen, sondern auch als Diebstahl angezeigt worden, wie der Leiter der Polizeiinspektion Potsdam jetzt im Hauptausschuss der Stadt vorstellte. Und nun die gute Nachricht: Es gibt Hoffnung - für die Liebe, Anna und mich. Denn die Polizei ist den Diebesbanden und damit möglicherweise auch meiner Anna auf der Spur.
Vertrauen wir also darauf, dass die Polizei tatsächlich erfolgreich ist. Denn sonst könnten die Diebesbanden möglichweise auch noch die nächste Idee unseres Oberbürgermeisters zur Rettung des Potsdamer Bürgerservices zu Fall bringen. Danach sollen künftig Fahrradkuriere die Ausweisdokumente ausliefern…. Doch bei dem Pech, den Potsdam gerade mit seinem Bürgerservice hat, sehe ich schon die Schlagzeile: “Lieferservice vorerst eingestellt - Hälfte der Fahrräder gestohlen”.
Und nun noch zu ein paar harten News der letzten Tage: Gestern jährten sich die Morde im Oberlinhaus, mit einem Gottesdienst wurde den vier Opfern gedacht. Nach dem Konflikt um das geplante Haus der Demokratie an der Plantage wird zudem Matthias Dombert, der langjährige Vorsitzende des Fördervereins für den Wiederaufbau der Garnisonkirche, zurücktreten. Und auch der Linken-Stadtverordnete Sascha Krämer stellt zwei seiner Ämter in Potsdam zur Verfügung - der Grund: seine private Beziehung zur Potsdamer Beigeordneten Noosha Aubel (parteilos).
Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich nun einen angenehmen Freitag und einen guten Start ins Wochenende, für das unser Videokolumnist Marcus Ihnen heute übrigens zwei ganz besondere Veranstaltungen ans Herz legt.
Herzliche Grüße
Anna Sprockhoff
Leiterin Lokalredaktion Potsdam
***
Das Stadtgespräch

Ein Jahr nach den Morden im Oberlinhaus: 
Der Tag, der Potsdam erschütterte
***
Die besondere Geschichte

Das Waschhaus in der Schiffbauergasse. Foto: Bernd Gartenschläger
Das Waschhaus in der Schiffbauergasse. Foto: Bernd Gartenschläger
Das Kulturviertel Schiffbauergasse hat am Sonntag seinen 30. Jahrestag. Am 1. Mai 1992 fielen die Vorhänge für eine gewaltige Performance mit Musik, Raum, Tanz, Licht, Theater, Schatten und Film in der Reithalle A. Es spielten und arbeiteten Musiker aus der Hausbesetzerszene, Tänzer der Fabrik, zahlreiche Einzelkünstler und Bühnentechniker des Hans-Otto-Theaters. Erstmals pilgerte das Publikum eine Woche lang allabendlich in Scharen aus der Innenstadt auf die Industriebrache am Wasser. Es war das Ereignis, das die Schiffbauergasse geöffnet hat.
Das Soziokulturzentrum Waschhaus, das wenige Wochen später seine Tore öffnete, feiert den 30. Geburtstag des Kulturstandorts in diesem Jahr. MAZ-Redakteur Volker Oelschläger blickt hier auf die Entwicklung der Schiffbauergasse und die Geschichte des Waschhauses zurück.
***
Bilderrätsel: Wo ist das?

Wo ist das in Potsdam? Foto: Peter Degener
Wo ist das in Potsdam? Foto: Peter Degener
Je nach Tageszeit hat dieses Objekt zwei unterschiedliche Gesichter. Bei Licht betrachtet grüßt es die Vorbeifahrenden freundlich und verlockt dazu, eine andere Abzweigung zu nehmen, als eigentlich geplant. In der Dunkelheit kann man aber ins Grübeln kommen, was da so riesengroß leuchtet. Das freundliche Lächeln wird dann zum gruseligen Grinsen. Zum Glück darf man an dieser Stelle recht schnell fahren - wir machen uns auf und davon!
Wenn Sie die Antwort kennen, schicken Sie uns bis zum Sonntag, 1. Mai, eine E-Mail mit dem Betreff “Bilderrätsel” an potsdam-newsletter@maz-online.de. Vergessen Sie Ihre Postadresse nicht, denn Sie können ein kleines Paket gewinnen.
Rätsel: Peter Degener
***
Das ist los im Umland

Werder: Nach sieben Jahren wieder aufgetaucht - gestohlener Hund darf jetzt vermittelt werden
Stahnsdorf: Land lässt Bäume am Teltowkanal fällen
Teltow: „Soko Wismar“ dreht in Teltow: Wer hat den Bäckermeister ermordet?
Video: Marcus gibt seinen Senf dazu

Marcus gibt seinen Senf dazu - Teil 89
Marcus gibt seinen Senf dazu - Teil 89
Unser Videokolumnist Marcus Gude freut sich: Endlich ist wieder was los in der Stadt. Deshalb gibt es in dieser Woche zwei ausgesuchte Veranstaltungstipps von ihm für Euch.
***
Hat Ihnen diese Ausgabe gefallen?
Teilen Sie diesen Newsletter:
Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr empfangen wollen, können Sie ihn hier abbestellen.
Wenn Ihnen dieser Newsletter weitergeleitet wurde, können Sie ihn hier abonnieren.