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Mangel an Schwimmkursen +++ Quarantäne nach dem Urlaub +++ Biergarten-Tipps

Potsdam ganz nahPotsdam ganz nah
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
Schon wieder eine neue Woche, schon wieder ein neuer Monat: Herzlich willkommen im August - und herzlich willkommen im Newsletter, der heute unter dem Thema “Zuhause” steht!
Wieder zu Hause sind nämlich viele Eltern mit Kindern. In dieser Woche enden die Sommerferien und damit oftmals auch der Urlaub - hoffentlich, möchte man fast sagen, denn die Alternative heißt Quarantäne-Zwangsverlängerung.
Aber kommen wir noch schnell zu anderen Zuhause-Nachrichten aus Potsdam. Die Sperl-Galerie hat nämlich ein neues Zuhause gefunden, der Kult-Bäcker Müseler aus der Brandenburger Vorstadt ein zweites und der Segnende Christus aus der Friedenskirche darf auch bald wieder in seine angestammte Umgebung. In Potsdam daheim ist auch SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz, der sich seinen Wählern kürzlich ganz menschlich präsentieren wollte.
Dereinst in Potsdam beheimatet war indes Max Dortu, der Freiheitskämpfer wurde hier geboren - zu seinem Todestag wurde nun an ihn erinnert. Für Heimat und Erinnerung steht nicht zuletzt der Künstler Alfred Schmidt, der für seine wirklich wunderschönen Kalender bekannt ist. Nun hat er den letzten Kalender vorgelegt, ein “Best Of”.
Ein “Best Of” aus der Potsdamer MAZ präsentiere ich Ihnen nun in diesem Newsletter - haben Sie viel Spaß beim Lesen! Ansonsten bleiben Sie bitte gesund und uns gewogen.
Herzliche Grüße
Saskia Kirf
Lokalredakteurin in Potsdam
Das Stadtgespräch

Schwimmen können gehört zu einer der wichtigsten Kulturtechniken - nicht nur, wenn es ums lustige Planschen geht. Schwimmen rettet Leben, denn leider kommt es auch in unserer Region immer wieder dazu, dass Kinder ertrinken. Durch die Pandemie haben aber viele Seepferdchen-Anwärter ihre Schwimmkurse nicht besuchen können. Jetzt platzen die Kurse aus allen Nähten, Plätze sind ein rares Gut. Besonders ärgerlich: Drei Schwimmschulen haben die Krise nicht überstanden.
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Die Coronalage

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Potsdam beträgt am Montag unverändert zum Vortag 8,9. Das Land meldet am Montag für Potsdam keine Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Seit Pandemiebeginn sind 7161 Menschen in der Landeshauptstadt positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Inzidenz bringt aktuell keine Testpflicht mit sich. Derweil wird in Potsdam weiter kräftig geimpft, alle Infos dazu finden Sie hier.
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Der kulinarische Tipp

Bild: Julius Frick
Bild: Julius Frick
Temperaturen über 20 Grad und kein Regen, dann ist das Wetter für den Biergartenbesuch perfekt. Noch dazu, wenn es Lokale mit eigener Brauerei, mit direkter Seelage oder richtig guter Küche gibt. Unsere Gastro-Kritikerin Manuela Blisse hat sich genau umgeschaut und die schönsten Biergärten vom Neuen Garten bis nach Beelitz für Sie zusammengestellt. Eine Auswahl an Biergärten in und um Potsdam finden Sie hier.
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Verkehr aktuell

Die letzte Woche der Sommerferien steht bevor, ab kommender Woche dürfte es voller werden auf Potsdams Straßen – und das Stau-Potenzial steigt. Etliche Baustellen gibt es schon jetzt, darunter die Dauerbrenner Leipziger Dreieck und Behlertstraße. Dort kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen, weil sich viele Fahrer nicht an die Regeln halten. Achten sollten Sie außerdem auf Probleme in der Steinstraße, auf der Nutheschnellstraße L40 und am Horstweg.
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Bilderrätsel: Die Auflösung

Bild: Peter Degener
Bild: Peter Degener
Über 25 Meter hoch und zwölf Meter breit ragt das größte Mosaik der Stadt. Eine ganze Giebelwand eines achtstöckigen Hauses auf dem Kiewitt ist mit dem Kunstwerk geschmückt. Mit seiner geringen „Auflösung“ und den wenigen Farbtönen erinnert es an Pixelbilder vor der Ära der heutigen HD-Bildschirme. 1981 schuf der Potsdamer Maler Peter Rohn das Werk.
Wenn das Auge genügend Abstand hat, erkennt der Betrachter eine Sonne, sowie einen nackten Mann und eine nackte Frau. Auch ein Vogel und ein brennender Busch sind zu erkennen – und blass im Zentrum der Baum der Erkenntnis im Paradies. „Adam und Eva“ heißt das Werk, das mitten im gottlosen Sozialismus urchristliche Symbole auf einer Hauswand sichtbar werden ließ. Er habe „eine Darstellung geschaffen,welche nicht der gewohnten Auffassung der Auftraggeber entsprach“, schreibt der Kunsthistoriker Dirk Alexander Schirmer über das Mosaik.
„Adam und Eva“ sei die „persönliche Antwort auf die ökologischen und ökonomischen Probleme der damaligen Zeit und des bis dahin beschworenen Menschenbildes. Es kann “sogleich als Rückbesinnung auf die Ursprünge jener Gesellschaft verstanden werden“, findet Schirmer. Aber weder die abgebildeten beiden ersten Menschen, noch die Betrachter damals und heute haben die ökologischen und ökonomischen Probleme so ernst genommen, wie Peter Rohn es sich vermutlich gewünscht hat.
Sie haben noch nicht genug von kleinen Steinchen? Weitere Mosaike in Potsdam hat die MAZ hier vorgestellt.
Rätsel und Bild: Peter Degener
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Das ist los im Umland

Obstbauern atmen auf: Land fördert Sanierung des Brauchwasserwerks in Glindow
Rettung für ägyptisierendes Mausoleum auf Stahnsdorfer Südwestkirchhof
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Hafemeister: Das Letzte kommt zum Schluss

Karikatur: Jörg Hafemeister
Karikatur: Jörg Hafemeister
Ich wär‘ so gerne anderswo, denn hier bin ich ja sowieso – kein schlechter Grund, in den Urlaub zu fahren. Und zurück – denn mit ein bisschen Glück wird aus Fernweh Heimweh und dann freut sich der gemeine Potsdamer auf seine schöne Stadt samt aller kleinen Querelen, großen Baustellenstaus und diverser Befindlichkeiten. Willkommen Zuhause!
Text und Karikatur: Jörg Hafemeister
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