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+++Gedenkfeier für Oberlin-Opfer+++Erster Blick in das neue Minsk+++Nachruf auf den Staudenhof

Potsdam ganz nahPotsdam ganz nah
Liebe Leserinnen und Leser,
haben Sie gestern um 19 Uhr kurz innegehalten und gelauscht, wie in der Ferne oder auch ganz nah alle Kirchenglocken der Stadt minutenlang gemeinsam läuteten? Haben Sie das Besteck beseite gelegt, die Finger über der Tastatur still gehalten oder den Schritt gebremst und aufgeschaut? Es läutete für die Opfer der Gewalttat im Oberlinhaus vor einer Woche. In der Nikolaikirche hatte zuvor ein Gedenkgottesdienst für die vier getöteten Bewohner des Thusnelda-von-Saldern-Hauses und ihre schwer verletzte Mitbewohnerin stattgefunden.
Vier weiße Rollstühle, einer für jedes Todesopfer, standen stellvertretend vor dem Altar. Hier können Sie noch einmal nachlesen, welche Worte dort für die Angehörigen und auch für uns alle als Nachbarn und Mitbürger der Opfer zu der noch immer unfassbaren Tat gesprochen wurden.
Was hat die mutmaßliche Täterin wohl zu ihrer Attacke bewogen? Im Raum steht die psychiatrische Erkrankung Schizophrenie. Doch was ist das - und hat diese Erkrankung die Oberlin-Mitarbeiterin tatsächlich zu einem gefährlicheren Menschen gemacht? Darüber hat MAZ-Redakteurin Nadine Fabian mit Lieselotte Mahler, Chefärztin für Psychiatrie und Psychotherapie einer Berliner Klinik, ein Interview geführt.
Ich möchte hier aber auch eine positive Nachricht ansprechen, die mich in dieser Woche erreichte - und ich hoffe, auch Sie! Sie und ich dürfen ab sofort gegen Corona geimpft werden. Mit vielen Bekannten und Nachbarn hatte ich zuletzt darüber gesprochen, welche Wege es wohl gibt, auch in den Genuss von Sicherheit vor dem Virus und von lang vermissten Freiheiten zu kommen. Es war tatsächlich eine Push-Nachricht der MAZ, die mir half: AstraZeneca wird für alle Brandenburger freigegeben, hieß es da. Man solle sich an seinen Hausarzt wenden. Und ganz ohne Wartezeit in einer Hotline bekam ich drei Minuten später einen Impftermin. Tun Sie es mir nach, rufen Sie an. Wenn Sie unsicher sind, hilft Ihnen womöglich dieser Artikel, der erklärt, wie man vorgehen sollte.
Ein anderes Sicherheitsthema hat Christian Hylla auf dem Schirm. Der Mann ist seit einem Monat Chef der Potsdamer Polizeiinspektion. Was ihm besonders am Herz liegt: die Sicherheit von Radfahrern. “Mir fiel sofort die hohe Unfallzahl im Zusammenhang mit Fahrradfahrern hier in der Stadt auf und auch, dass die Fahrradunfälle oft schwere Verletzungen zur Folge haben”, sagt der Potsdamer. Meine Kollegin Annika Jensen hat ihn an der kritischen “Landtagskurve” getroffen, um über die Situation von Radfahrern in Potsdam zu sprechen.
Und zuletzt noch dies: Es ist ja manchmal kaum vorstellbar, aber eine lange Potsdamer Debatte ist nun beendet. Was soll aus dem Staudenhof-Wohnblock werden? Die Stadtverordneten haben den Abriss beschlossen, was mich persönlich sehr freut. Ich hatte kürzlich schon in einem Kommentar erklärt, warum dieser Block für mich nicht erhaltenswert ist. Mein Kollege Volker Oelschläger hat jetzt aber einen wundervollen Nachruf auf den Staudenhof geschrieben. Dazu lesen Sie weiter unten im Newsletter noch etwas mehr. Ich wünsche Ihnen viel Freude dabei!
Peter Degener
Redakteur der Lokalredaktion Potsdam
PS: Sie haben Fragen, Anregungen, Kritik? Dann schreiben Sie uns an potsdam-newsletter@maz-online.de. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!
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Das Stadtgespräch

So soll das Minsk Anfang 2022 wieder aussehen. Simulation: Das Minsk/Ladislav Zajac
So soll das Minsk Anfang 2022 wieder aussehen. Simulation: Das Minsk/Ladislav Zajac
Schließt sich eine Tür, so öffnet sich eine andere. Dieses Gefühl hatte ich in den vergangenen Tagen mit Blick auf das bauliche DDR-Erbe in Potsdam. Der Staudenhof-Abriss ist beschlossen. Das frühere Terrassenrestaurant “Minsk” dagegen wird herausgeputzt. Jetzt hat die Hasso-Plattner-Stiftung endlich einen Blick auf die Baustelle erlaubt. Mein Kollege Alexander Engels war dort und hat für Sie die Antworten auf die wichtigsten Fragen gegeben: Wann macht es denn nun auf, wie wird es offiziell heißen und vor allem - was wird in den ersten Ausstellungen gezeigt? Auch von einem in den Wänden versteckten neuen Kunstwerk berichtet er. Denn er wird einer der wenigen bleiben, die das Werk des Künstlers Dan Perjovschi mit eigenen Augen gesehen haben, bevor es erhalten, aber unsichtbar wird.
In einem großen Interview stellt sich auch die Gründungsdirektorin des “Minsk” in der MAZ vor. Paola Malavassi will diesen ort für weit mehr als nur Kunst nutzen. “Ich verstehe mich dabei als Impresaria, als Vermittlerin zwischen Epochen und Disziplinen. Im Minsk wird auch Platz sein für Musik, Literatur und Performance”, erzählt sie. Auch die vergangene Seite des alten Minsk soll ihren Platz finden. “Es ist wunderbar, dass dieser Ort mit solchen Erinnerungen verbunden ist. Wir haben heute einen Zeitzeugenaufruf gestartet und schon die ersten Reaktionen. Ich kann mir vorstellen, dass wir ein Archiv dieses Ortes aufbauen, aber in einem lebendigen Sinne”, erzählt sie. Lesen Sie hier das gesamte Interview mit Paola Malavassi.
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Die Corona-Lage

In Potsdam breitet sich die so genannte „südafrikanische Coronavirus-Variante“, B.1.351, weiter aus. Insgesamt sind bisher sieben Infektionen mit der Mutation bekannt geworden – alle zwischen dem 22. April und dem 3. Mai. Zuletzt hatte die Stadt am Montag vier neue Fälle der südafrikanischen Variante gemeldet, ob es einen Zusammenhang gibt, ist nicht bekannt. Mehr zu dem Thema lesen Sie hier.
Insgesamt entspannt sich die Corona-Lage in Potsdam weiterhin nicht: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in der brandenburgischen Landeshauptstadt mit Stand Donnerstag wieder gestiegen und liegt aktuell bei 118,1. Im Vergleich: Am Vortag lag sie bei 117,0.
Die Zahl der Corona-Fälle in Potsdam ist am Donnerstag um 44 gestiegen. Das sind 14 mehr als noch Tag zuvor.
Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich in Potsdam demzufolge insgesamt 6641 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt.
Laut dem Rathaus sind derzeit 634 Kinder und Jugendliche sowie 74 Mitarbeitende aus Kitas und Schulen als Kontaktpersonen ersten Grades in Quarantäne.
Die Zahl derer, die seit Beginn der Pandemie in Zusammenhang mit Corona verstorben sind, hat sich zum Glück in dieser Woche noch nicht erhöht: Sie liegt weiterhin bei 239.
In den beiden Potsdamer Kliniken werden derzeit 27 Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 behandelt, davon 14 intensivmedizinisch.
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Die besondere Geschichte

Volker Oelschläger am Staudenhof - das alte Foto zeigt ihn vor rund 25 Jahren im Staudenhof-Café. Foto: Bernd Gartenschläger
Volker Oelschläger am Staudenhof - das alte Foto zeigt ihn vor rund 25 Jahren im Staudenhof-Café. Foto: Bernd Gartenschläger
MAZ-Redakteur Volker Oelschläger gehörte in den Neunziger Jahren zum Inventar des Staudenhofs, genauer des Cafés in der Galerie, die dort seit den Achtzigern ansässig war. „Ich entdeckte das Café für mich Mitte der 1980er Jahre als Abiturient und Lehrling. Es war hell und still und fast immer menschenleer. Der ideale Ort zum Lesen“, sagt Oelschläger.
Am Mittwoch protokollierte er die Debatte der Stadtverordneten vor dem Abrissbeschluss. Zuvor hat er für Sie noch einmal seine Erinnerungen an diesen Ort sortiert. Herausgekommen ist ein wunderbarer Nachruf, der nachvollziehbar macht, wieso man an diesem Ort hängen kann, selbst wenn man ihn nicht schön fand. Was heute kaum jemand mehr weiß: Der Staudenhof mit Galerie und Café war über Jahrzehnte ein gleichermaßen heimlicher wie wichtiger kultureller Anlaufpunkt in der Potsdamer Stadtmitte. In den Neunziger Jahren erlebte der Ort seine Blütezeit. Acht weitere Stammgäste und Wegbegleiter haben sich in kurzen Texten an ihre Zeit im Staudenhof erinnert, darunter MAZ-Karikaturist Jörg Hafemeister, Galerist Rainer Sperl und Buchhändler und Wirt Jörg-Peter Eifler.
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Der kulinarische Tipp

Die fertigen Zuckerschoten (aus dem Supermarkt), die Rankhilfe für die eigene Aussaat im Beet dahinter. Foto: Peter Degener
Die fertigen Zuckerschoten (aus dem Supermarkt), die Rankhilfe für die eigene Aussaat im Beet dahinter. Foto: Peter Degener
Was nun folgt ist streng genommen kein kulinarischer, sondern ein gärtnerischer Tipp. Mögen Sie Zuckererbsen oder Kaiserschoten? Mein kleiner Sohn hat sie als Snack entdeckt und ist so vernarrt in das süße Gemüse, dass wir sie jetzt im Garten anbauen. Wegen des verspäteten Frühlings ist die Zeit gerade noch reif dafür. Ich habe zwei kurze Saatreihen mit etwas Kaninchendraht als Rankhilfe hinter den Blumen am Zaun angelegt, aber mit jeder anderen Stütze gelingt das sicher auch in einem Topf oder Blumenkasten mit weniger Platz. Die Sorte „Ambrosia“, deren Samen verbreitet erhältlich sind, wird auch nur etwa 70 Zentimeter hoch – perfekt für die zweite Reihe hinter den Blumen.
In drei Monaten sollen die Zuckererbsen sein. Und dann geht es vom Strauch fast direkt in den Mund. Das schöne an den sehr gesunden Zuckererbsen ist ja, dass man sie nicht heraus pulen muss, sondern sie mit der Hülse essen kann. Knackig frisch im rohen Zustand oder drei Minuten blanchiert und dann mit kaltem Wasser abgeschreckt.
Tipp: Peter Degener
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Unsere Entdeckung der Woche

Die Minerva stand bis 1945 in der Mitte des östlichen Kopfbaus zum Alten Markt. Foto: Archiv
Die Minerva stand bis 1945 in der Mitte des östlichen Kopfbaus zum Alten Markt. Foto: Archiv
Heute Mittag schon was vor? Spazieren Sie doch mal zum Alten Markt. Etwa um 12 Uhr soll dort die vermeintlich “schönste Frau Potsdams” auftauchen. Abgedroschen? Der alte Hans Kania, ein Architekturkritiker und Potsdam-Kenner, bezeichnete vor rund 100 Jahren die Figur der Minerva vom Stadtschloss so. Heute kehrt sie nach über sieben Jahrzehnten Abwesenheit zurück und krönt fortan wieder den Theaterflügel des Schlosses am Alten Markt.
Vielleicht erkennen Sie dort nicht nur die Verantwortlichen vom Landtag, vom Stadtschlossverein und der Schlösserstiftung, sondern auch Stefan Zimmermann. “Es ist eine sehr anspruchsvolle Figur. Die Federn auf ihrem Helm, die dünnen Finger, alles ist durchgearbeitet und beinahe so fein wie Marmor“, sagt der Bildhauer Stefan Zimmermann aus Dresden. Wenn es heute nicht klappt, warten Sie mit dem Spaziergang durchaus noch ein paar Tage. Erst, wenn das Gerüst wieder abgebaut ist, wird Minerva ihre volle Wirkung entfalten.
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Bilderrätsel: Wo ist das?

Wo ist das in Potsdam? Foto: Peter Degener
Wo ist das in Potsdam? Foto: Peter Degener
Wie alt sind diese Rollschuhe wohl? Der Retro-Look sorgt für nostalgische Erinnerungen. Der Skatepark mit den markanten Metallprofilen im Boden hat auch schon ein paar Jahre hinter sich, ist aber bis heute äußerst beliebt. Das liegt vermutlich an der guten Lage und dem über zweieinhalb Kilometer langen Rundkurs, auf dem es sich perfekt rollt. Wer hier unterwegs ist genießt die Freizeit und verschwendet vermutlich keinen Gedanken daran, was am gleichen Ort zu früheren Zeiten geschah. Da trampelten Hufe auf, stampften Stiefel und wühlten sich Ketten durch den Boden, es blitzten Säbel, flogen Kugeln. Es war die längste Zeit kein gemütlicher Ort.
Ob Bob Marleys Band „The Wailers“ wusste, welche Atmosphäre hier früher herrschte, als sie nur wenige Meter entfernt ihre Reggae-Hymnen live spielte? Wie friedlich und entspannt es hier heute sein kann! Everything’s gonna be alright. Die Rollschuhläuferin ahnt nichts vom Lärm der Geschichte und den abrupten Veränderungen des Ortes und läuft ihre Runden.
Wenn Sie die Antwort kennen, schicken Sie uns bis zum Sonntag, 9. Mai, eine E-Mail mit dem Betreff “Bilderrätsel” an potsdam-newsletter@maz-online.de. Vergessen Sie Ihre Postadresse nicht, denn Sie können ein kleines Paket gewinnen.
Rätsel: Peter Degener
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Das ist los im Umland

Ralf Bielefeldt betreibt die “Kleine Freiheit" am Hafen Teltow. Foto: Konstanze Kobel-Höller
Ralf Bielefeldt betreibt die “Kleine Freiheit" am Hafen Teltow. Foto: Konstanze Kobel-Höller
Heiß ersehnt und endlich eröffnet: Ein Bistro am Hafen Teltow. Der Betreiber der „Kleinen Freiheit“ hofft, dass sein Container mehr als nur ein Gastro-Angebot ist: Gemeinsam mit dem Hafenbetreiber will er den Hafen zum neuen Stadtzentrum machen. Bislang handelt es sich um ein Soft-Opening an den Wochenenden oder bei schönem Wetter. Was Betreiber Ralf Bielefeldt alles in seiner Küche bereitet und wie er zur Idee des Hafencafés kam, hat er der MAZ erzählt.
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Chaotisch und intransparent: Die Onlinebeteiligung für Bürger im Verfahren für die Deponie in der Fresdorfer Heide soll abgebrochen werden So fordert es Volker Wiedersberg, der Vorsitzende der Michendorfer Gemeindevertretung. Es ist das erste Mal, dass das Landesamt für Bauen und Verkehr ein Onlineverfahren einsetzt - und die technischen Probleme sind groß. Es häufen sich Beschwerden. Wiedersberg hat deshalb einen offenen Brief an den Leiter des Landesamts geschickt. Darin findet er deutliche Worte.
Widerstand gegen die geplante Deponie leistet auch Bernhard Blume. Niemand wohnt so nah dran wie er. Das Onlineverfahren interessiert ihn nicht, denn Blume lebt in einem Holzhaus im Wald - er hat noch nicht einmal einen Stromanschluss, geschweige denn Internet. Das Haus hat eine ganz eigene Geschichte, seitdem sein Vater, der Maler Hugo Blume, die Erlaubnis bekam, es zu errichten. Immer wieder kommen Filmteams, um dort zu drehen. Von “Spuk im Hochhaus” bis zu “Babylon Berlin” reichen die bekannten Produktionen, die das Haus im Wald auf Leinwand gebannt haben.
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Unser Tipp fürs Wochenende

Andreas Erfurth (l.) und Laurenz Wiegand in "Don Quijote" des Neuen Globe Theaters. Foto: Philipp Plum
Andreas Erfurth (l.) und Laurenz Wiegand in "Don Quijote" des Neuen Globe Theaters. Foto: Philipp Plum
Zwölf Theater-Ensembles, eine lange Spielnacht: Am Samstag findet die 15. Lange Nacht der Freien Theater von 18 bis 23 Uhr online statt. Wegen der Corona-Pandemie präsentieren die verschiedenen Theatertruppen aus dem Land Brandenburg digitale Ausschnitte aus aktuellen Produktionen. Alle Streams sind auf der Website des Potsdamer T-Werks zu sehen.
Mit dabei sind unter anderem das Poetenpack, das Kombinat, die Oxymoron Dance Company aus Potsdam - und das Neue Globe Theater.
Das ebenfalls in Potsdam verwurzelte Ensemble wird einen Ausschnitt aus seiner aktuellen Inszenierung “Don Quijote” nach den gleichnamigen Romanen von Miguel de Cervantes zeigen, die am 21. Mai ihre offizielle Premiere - ebenfalls im T-Werk - haben soll.
Regisseur Kai Frederic Schrickel inszeniert das Stück rund um den tollkühnen Ritter (Laurenz Wiegand) und seinen getreuen Diener Sancho Panza (Andreas Erfurth) nach einer Textfassung von Jakob Nolte. Warum er gerade von dieser so begeistert ist und was ein Gemälde von Honoré Daumier mit Schrickels Don-Quijote-Leidenschaft zu tun hat, können Sie in der heutigen MAZ-Print-Ausgabe oder im Laufe des Tages auf unserer Website lesen.
Boote auf der Havel. Foto: Ralf Hirschberger
Boote auf der Havel. Foto: Ralf Hirschberger
Wenn Sie dann noch nicht genug von Theater haben - und wie könnte man je genug von Theater haben - sollten Sie sich die nächsten beiden Donnerstage schon mal vormerken. Da lädt das Hans-Otto-Theater ab jeweils 19.30 Uhr nämlich wieder in seine “Bar Paradiso” ein, ein utopischer Ort, an dem Figuren aus unterschiedlichen Orten und sogar Zeiten gestrandet sind. Was es mit dem interaktiven Zoom-Format auf sich hat, lesen Sie hier.
Und wenn Sie partout gar kein Theater-, dafür aber ein großer Fan von Booten sind, schauen Sie doch am Samstagnachmittag auf der Glienicker Brücke vorbei. Zwischen 14 Uhr und 14.30 Uhr wird dort auf der Havel ein großer Bootskorso mit bis zu 50 Wasserfahrzeugen erwartet. Der Korso ist eine Protestaktion gegen Corona-Vorschriften, die sich auf die Bootsausleihe beziehen. Was genau dahinter steckt, lesen Sie hier.
Bereits am heutigen Freitag sorgt der der fast schon traditionelle Corona-Live-Stream des Nikolaisaals für musikalische Abenduntermalung. Im interaktiven Zoom-Konzert sind heute Samuel Mariño und Freunde zu erleben. Der Sänger präsentiert klassische Opernarien und Lieder, unter anderem von Bellini, Rossini und Schubert. Das Konzert beginnt um 20 Uhr, den Link zum Zoom-Meeting finden Sie hier.
Tipps: Sarah Kugler
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Video: Marcus gibt seinen Senf dazu

Marcus gibt seinen Senf dazu - Teil 46
Marcus gibt seinen Senf dazu - Teil 46
Kein Baumblütenfest, kein Umsatz: Diese Woche sorgt sich der Potsdamer Feinkost-Verkäufer Marcus Gude um die Obstbauern in Werder (Havel), die auf Grund des ausfallenden Blütenfestes wahrscheinlich weniger Wein verkaufen werden. Er hat aber auch eine Idee, wie sie trotzdem etwas verdienen können.
Video: Feliks Todtmann
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