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Böllerverbot+++U-Bahnhof "Rotes Rathaus"+++Burger aus der Hafthorn-Küche

Potsdam ganz nahPotsdam ganz nah
Liebe Leserinnen und Leser,

angebahnt hatte es sich bereits, nun ist es offiziell: Silvester herrscht Corona-bedingt ein Feuerwerks- und Böllerverbot - zumindest in Teilen Potsdams. Beschlossen hat das die Stadt, die Hoffnung dahinter: Das Verbot verhindert die üblichen Böller-Verletzten - und damit eine zusätzliche Belastung der ohnehin schon belasteten Krankenhäuser der Stadt.
Hinzu kommt: Auch die Maskenpflicht in der Stadt wird verschärft, gilt nun unter anderem auch in Babelsberg. Doch ob das ausreicht, um die nach wie vor hohe Zahl an Neuinfektionen zu senken? Schön wär’s, denn zumindest meine Sehnsucht nach guten Nachrichten von der Corona-Front ist riesig.
Wie gerne würde ich an dieser Stelle von den ersten Konzerten nach dem Lockdown schwärmen, Ihnen die kleinen, aber feinen Geschichten von der Rückkehr zur Normalität vorstellen. Stattdessen sorgt ein Brandbrief aus dem Potsdamer Gesundheitsamt für Schlagzeilen, erfahren wir im Interview mit der Potsdamer Telefonseelsorge von der großen Einsamkeit vieler Menschen in der Krise. Und auch das mit dem weihnachtlichen Lichterglanz in der Stadt will in diesem Jahr nicht so richtig klappen. Immerhin: Ex-Bild-Chef Kai Diekmann lässt sich die Laune nicht verderben - und stürzt sich mit Gleichgesinnten öffentlichkeitswirksam sowie für den guten Zweck in den eiskalten Jungfernsee.
Ihnen geht es wir mir und Sie können mit einem See-Bad in Eiseskälte so gar nichts anfangen, haben aber trotzdem das drängende Bedürfnis nach Abwechslung? Dann planen Sie doch einfach mal einen Besuch des neuen Berliner U-Bahnhofs “Rotes Rathaus”. Heute soll dieser, samt zwei weiteren Bahnhöfen und der verlängerten U-5-Linie, in Betrieb genommen werden. Das Besondere daran: Die Firma BNB aus Potsdam-Babelsberg hat mit mehr als 3000 Terrazzo-Platten an der Gestaltung mitgewirkt, wie meine Kollegin Alisha Mendgen herausgefunden hat.
Und eine gute Nachricht noch zum Schluss: Am Leipziger Dreieck in Potsdam hat die holprige Zeit für Radfahrer dank der neuen Verkehrsführung ein Ende. In diesem Sinne: Genießen Sie das Wochenende und passen Sie auf sich auf. Den nächsten Newsletter von uns finden Sie wieder am Dienstag in Ihrem Postfach, alle Neuigkeiten lesen Sie gewohnt auf wie gewohnt auf MAZonline.

Herzliche Grüße
Ihre
Anna Sprockhoff
Leiterin der Lokalredaktion Potsdam
PS: Sie haben Fragen, Anregungen, Kritik? Dann schreiben Sie uns an potsdam-newsletter@maz-online.de. Ich freue mich auf Ihr Feedback!
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Das Stadtgespräch

Foto: Annika Jensen
Foto: Annika Jensen
Sie sind gigantisch, sie sind weiß und sie bringen die Erde zum Beben. Nein, es sind keine Aliens aus dem Marvel-Comic-Universum, sondern geowissenschaftliche Trucks. Die beiden 20 Tonnen schweren seismologischen Vibrations-Lkw fahren für ein paar Tage im Auftrag der Stadtwerketochter Energie und Wasser durch Potsdam und suchen nach Erdwärmequellen. Wie das funktioniert, hat meine Kollegin Annika Jensen beobachtet – und sie wurde ganz schön durchgerüttelt. Übrigens sind die Trucks sehr langsam unterwegs, was etwa auf Heinrich-Mann-Allee und Breiter Straße zu Verkehrsbehinderungen führen kann.
Text: Alexander Engels
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Die Corona-Lage

Foto: Bernd Gartenschläger
Foto: Bernd Gartenschläger
Die Situation in Zahlen
Die Corona-Lage Potsdam bleibt angespannt: In der letzten Woche stieg die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen fast jeden Tag in großen Sprüngen an. Wurden am Freitag vor einer Woche noch 23 Neuinfektionen gemeldet, waren es am Samstag 54. Sonntag und Montag ging schien sich die Lage mit jeweils 11 Neuinfektionen zu entspannen, Dienstag und Mittwoch wurden allerdings wieder jeweils mehr als 50 Neuinfektionen gemeldet. Von Mittwoch zu Donnerstag gab die Stadt 37 Neuinfektionen an.
Der 7-Tage-Inzidenzwert in der Landeshauptstadt Potsdam beträgt 133,1 – am Freitag vor einer Woche war er auf 83,7 gesunken.
Am Donnerstag meldete die Stadt 986 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. Am Dienstag waren es noch 1.155.
Am Freitag vor einer Woche meldete die Stadt, dass eine weitere Person, die an dem Coronavirus erkrankt war, verstorben ist. Es handelte sich um einen 89-jährigen Potsdamer. Seitdem wurden keine weiteren Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus bekannt.
Krankenhäuser
Die Lage in den beiden Potsdamer Krankenhäusern ist in den vergangenen Tagen relativ stabil geblieben: Am Freitag vor einer Woche wurden im Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) 30 Corona-Patienten auf der Normalstation und 15 Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs wurden sechs Corona-Patienten auf der Normalstation und ein Corona-Patient auf der Intensivstation betreut. Seitdem haben sich die Zahlen kaum verändert: Am Donnerstag meldete die Stadt 33 Corona-Patienten auf der Normalstation des Klinikums und 14 Corona-Patienten auf der Intensivstation. Im St. Josefs werden aktuell zwölf Corona-Patienten auf der Normalstation und ein Corona-Patient auf der Intensivstation betreut.
Foto: Bernd Gartenschläger
Foto: Bernd Gartenschläger
Seniorenheime, Schulen und Kita
Auffällig sind die fast täglich neu gemeldeten Infektionen in Schulen und Seniorenheimen. Erst am Donnerstagabend meldete das Alexianer-St. Franziskus-Senioren-Pflegeheim 16 positiv getestete Bewohner und drei positiv getestete Mitarbeitende. Das Heim hat ein Besuchsverbot ausgesprochen, weitere Maßnahmen wurden angeordnet.
Erst am Mittwoch waren in vier Senioren-Einrichtungen Coronavirusfälle gemeldet worden. Die Einrichtung in der Pappelallee, die in den vergangenen Wochen einen Ausbruch zu verzeichnen hatte, hatte aktuell noch drei Corona-Positive Bewohner, auch dort war ein Besuchsverbot ausgesprochen worden.
Die Gesamtschule am Schloss unterrichtet seit dieser Woche wegen Corona-Fällen ihre 190 Schüler ausschließlich digital. Weitere betroffene Schulen sind aktuell: Gesamtschule am Schilfhof, Grundschule Pappelhain, Steuben-Gesamtschule, Montessori-Oberschule, Internationale Gesamtschule, Helmholtz-Gymnasium. Insgesamt gab es bislang in 23 von 78 Schulen mindestens einen positiven Index. Ein Positiv-Fall von der Voltairschule vom Montag wurde korrigiert – es war ein Testfehler. Die Schüler dürfen aus der Quarantäne zurückkehren.
Die letzte Meldung zu Infektionen an Potsdamer Kitas stammt vom letzten Freitag: In der Kita Inselmäuse wurde nach einem positiven Fall für eine kleine Gruppe von Kindern durch das Gesundheitsamt die häusliche Quarantäne angeordnet.
Gemeinschaftsunterkünfte
In Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete ist in den letzten sieben Tagen eine Einrichtung betroffen: Nach einem positiven Corona-Fall in einer kleineren Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete am vorvergangenen Wochenende sind am Mittwoch, 25. November, alle Bewohnerinnen und Bewohner auf das Coronavirus getestet worden. Das Ergebnis: 18 der 21 dort lebenden Potsdamer sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die gesamte Einrichtung steht unter Quarantäne.
Text: Sarah Kugler
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Die besondere Geschichte

Foto: Bernd Gartenschläger
Foto: Bernd Gartenschläger
Betty Reinke ist 15 Jahre alt. Sie wohnt mit ihren Eltern und den drei jüngeren Schwestern in Rehbrücke, sie geht in die zehnte Klasse des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums in Babelsberg und haut in ihrer Freizeit andere Mädchen um. Betty ist zierlich, ihre Rechte schnell und präzise. In ihrer Alters- und Gewichtsklasse ist Betty Landesmeisterin im Boxen. Und wäre Corona nicht gekommen, wer weiß, vielleicht wäre Betty dann schon längst Deutsche Meisterin. Die Wettkämpfe wurde in diesem Jahr zwar abgesagt, aber Betty trainiert weiter an sieben Tagen in der Woche – daheim für sich und 1:1 im Boxkeller.
Betty boxt bei Fair, dem Projekt des Universitätssportvereins Potsdam, das Kindern und Jugendlichen – egal, welcher Herkunft – nicht nur eine sportliche Heimat gibt und für das die MAZ mit ihrer diesjährigen „Sterntaler“-Weihnachtsaktion Spenden sammelt. Wir bitten um Ihre Hilfe, um Kindern und Jugendlichen Selbstvertrauen zu geben, um Gewalt vorzubeugen, um Mädchen und Frauen zu stärken. Die ersten Spenden – insgesamt 1250 Euro – sind eingetroffen. Wir meinen: Da geht doch noch mehr! Ob 5 Euro, 50, 500 oder 5000 – wir freuen uns über jeden Betrag.
Das Spendenkonto:
Universitätssportverein Potsdam e.V.
IBAN: DE59 1605 0000 3501 1011 97
BIC: WELADED1PMB
Spendenzweck: FAIR
Text: Nadine Fabian
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Der kulinarische Tipp

Foto: Hafthorn
Foto: Hafthorn
Auf den “Lockdown light” antwortet die Potsdamer Traditionskneipe Hafthorn seit Dienstag mit einem Comeback light: Nach einem Monat schöpferischer Pause haben sich die Hafthörner nun entschlossen, ihre Speisen und Getränke wieder für den Außer-Haus-Verkauf anzubieten oder bis an die Haustür zu liefern.
Cheeseburger aus dem Hafthorn: Legendär. Foto: Hafthorn
Cheeseburger aus dem Hafthorn: Legendär. Foto: Hafthorn
Besonders die Burger der Hafthorn-Küche genießen bei vielen Gästen Kultstatus. Der MAZ-Liebling: ganz klar der Chili-Cheese Burger. Der kommt nämlich nicht etwa phantasielos mit ein paar traurigen Jalapenos belegt daher, sondern mit reichlich hausgemachter, feuriger Käsesauce - großartig. Ein paar Kartoffelecken dazu, vielleicht ein frisch Gezapftes oder einen Glühwein für die Wartezeit beim Abholen, fertig ist das Kneipenerlebnis in Coronazeiten, eben ein Comeback light.
Beide Varianten, Lieferung und Abholung, sind täglich von 17 bis 22 Uhr verfügbar, alle Infos zu Bestellung und Bezahlung sowie die ganze Karte gibt’s auf der Homepage der Kneipe.
Tipp: Saskia Kirf
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Unsere Entdeckung der Woche

Foto: Saskia Kirf
Foto: Saskia Kirf
Einen besonderen Gruß an die Potsdamer haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens Miethke in der Jägerallee verfasst. Am Zaun der Villa, in dem der Entdecker und Hersteller einer bahnbrechenden, international anerkannten und mehrfach ausgezeichneten Methode zur Behandlung der seltenen Hydrocephalus-Erkrankung sitzt, hängen Dutzende handgeschriebene und -gemalte Tafeln zum Entdecken bereit.
Foto: Saskia Kirf
Foto: Saskia Kirf
Diese guten Botschaften für 2021 laden zum Schmökern, Staunen und Verweilen ein, zum Nachdenken darüber, was man selbst vom neuen Jahr will, und was man dafür tun kann. Eine wohl durchdachte und mit viel Liebe gestaltete Alternative zu den allgegenwärtigen Adventskalendern, bei denen es am Ende doch immer um Konsum und Geld geht - und eine echte Entdeckung der Woche.
Text und Entdeckung: Saskia Kirf
Foto: Saskia Kirf
Foto: Saskia Kirf
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Bilderrätsel: Die Auflösung

Wir wollten wissen, wo das ist . Foto: Peter Degener
Wir wollten wissen, wo das ist . Foto: Peter Degener
Wer im Home Office arbeitet, hat womöglich den Laptop häufiger auf dem Schoß als im Büro. Da merkt man: So ein Rechner sorgt für warme Oberschenkel. In Potsdam ist einer der schnellsten Computer der Welt im Einsatz – und der erzeugt genug Wärme, um ein ganzes Gebäude für 200 Mitarbeiter zu heizen.
Energieoptimiert“ nennt das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) seinen Neubau am Rande des Wissenschaftsparks auf dem Telegrafenberg. Wohin Architekturfans aus aller Welt wegen des Einsteinturms pilgern und alte Observatorien mit mächtigen Kuppeln prahlen, versteckt sich das Haus etwas abseits am Hang auf einer kleinen Lichtung im Wald. Es hat die geschwungene Form eines dreiblättrigen Kleeblatts – und so wurde „Kleeblatt“ auch zum Spitznamen des Holzhauses, das komplett vom Superrechner im Keller geheizt wird.
Das Haus hat Schwung - und den Grundriss eines Kleeblatts. Foto: Peter Degener
Das Haus hat Schwung - und den Grundriss eines Kleeblatts. Foto: Peter Degener
Der Computer war bei seiner Inbetriebnahme 2015 unter den 400 schnellsten Rechnern der Welt. Er simuliert das Klimasystem der Erde - „von den Eiszeitzyklen vergangener Jahrmillionen bis hin zu den Auswirkungen des vom Menschen verursachten Klimawandels auf Wetterextreme, Ernteerträge, Meeresspiegel“, wie das PIK selbst es sagt.
Das Haus soll nicht nur im Keller zu neuen Erkenntnissen führen. Hinter der Holzfassade der Außenwand verstecken sich verschiedene Dämmsysteme. In einem Forschungsprojekt werden die Materialien und Methoden beobachtet, um herauszufinden, welches am effizientesten ist.
Rätsel: Peter Degener
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Das ist los im Umland

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark gibt es weitere Corona-Infektionen in Kindereinrichtungen. Eine Kita in Geltow muss deshalb teilweise geschlossen werden. Auch die Küche dort, die täglich 400 Portionen für Schul- und Kita-Kinder kocht, ist dicht, weil sich das Küchenpersonal in Quarantäne befindet. Geschlossen ist ein Hort in Glindow, nachdem sich eine Erzieherin mit dem Coronavirus angesteckt hatte. Für Kinder und Teile des Personals aus dem Hort der Otto-Nagel-Grundschule in Bergholz-Rehbrücke gab es nach einem Corona-Fall am Donnerstagnachmittag eine zentrale Testung. Die Ergebnisse entscheiden darüber, ob der Hort offen bleiben kann oder schließen muss.
Die Zahl der Neuinfektionen ist in Potsdam-Mittelmark derzeit leicht rückläufig. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz sank am Donnerstag nach Landesangaben unter 100. Der Wert liegt nun bei 95,6 (Vortag: 102,97). Die Zahl der registrierten Mittelmärker, die sich seit Pandemie-Beginn mit dem Virus infiziert haben, ist auf 1887 gestiegen – 1587 gelten als genesen. Dem Gesundheitsamt sind derzeit 255 aktuell Infizierte bekannt – die meisten davon werden mit 68 aus Teltow gemeldet.  
Foto: Konstanze Kobel-Höller
Foto: Konstanze Kobel-Höller
Ein Tierquäler treibt in Teltow seit einigen Monaten seit Unwesen: Fast täglich fanden Hundebesitzer in einer Wohnanlage nahe der Ruhlsdorfer Straße mit Wurstscheiben, gespickt mit drei bis vier Zentimeter langen Schrauben. Verschluckt können diese schwerste innere Verletzungen bei den Tieren verursachen, bestätigt eine Tierärztin. Offen ist jedoch, ob die bereits erstatteten Anzeigen überhaupt weiter verfolgt werden.
Foto: Heinz Helwig
Foto: Heinz Helwig
Mit letzter Kraft kämpft der Teltower Lothar Lübeck gegen die drohende Schließung seines familiären Vogelparks und Streichelzoos in Teltow. Schuld an der existenzgefährdenden Situation ist der Teil-Lockdown, der dem Tierparkbetreiber keinen Besucherverkehr erlaubt und jetzt noch bis zum 10. Januar verlängert wurde. Sollte der 62-Jährige seinen Mini-Tierpark nicht bald wieder öffnen dürfen, wird dieser ohne fremde finanzielle Hilfe das nächste halbe Jahr nicht überleben, sagt der Inhaber resigniert. Eine kleiner Hoffnungsschimmer ist eine Spendenaktion: Die kleine Gaststätte „Yves Bistro am Vogelpark“ startet am Sonntag, 6. Dezember, von 14 bis 16 Uhr einen Nikolaus-Straßenverkauf mit Grillwurst, Kuchen und Glühwein „to Go“. Familien können sich für fünf Euro mit dem Nikolaus auf einem Pferd fotografieren lassen.
Quelle: CMB Quartier
Quelle: CMB Quartier
Seit sechs Jahren warten die Caputher darauf, dass das Blütenviertel endlich in die Höhe wächst. Immer wieder nannten die Bauherren neue Termine für den Baustart, zuletzt sollte es im März 2019 losgehen. Doch daraus wurde nichts. Entstehen sollen mehr als hundert Wohnungen, Geschäfte, sein Seniorenviertel und Eigentumshäuser. Den Masterplan hat ein Architektenbüro erstellt, das auch schon ein Studio für Brad Pitt in den USA geplant hat. Einer der Bauherren ist Hans Wolfgang Pausch. Er hat uns verraten, wann es nun endlich losgehen soll
Text: Jens Steglich, Konstanze Kobel-Höller, Heinz Helwig, Luise Fröhlich
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Unser Tipp fürs Wochenende

Trotz des abgesagten fahrenden Adventskalenders müssen Theaterfans auch während des derzeitigen Lockdowns nicht ganz auf das Ensemble des Hans-Otto-Theaters verzichten. Schauspielerin Franziska Melzer ist derzeit jeden Advenssonntag auf den sozialen Netzwerken des Theaters zu sehen. Als Madame Ruprecht sucht sie Mitbewohner für ihre Weihnachts-WG. Die witzigen Gespräche mit den potenziellen Kandidaten sind online zu sehen, am Ende wird sie einen davon auswählen.
Am ersten Advent war Ulrike Beerbaum als sensible Engelsfrau zu sehen, die ständig spontan in Gesang ausbricht. Wer an diesem Sonntag zu Gast sein wird, ist noch eine Überraschung. Als kleinen Ersatz für den ausgefallenen fahrenden Adventskalender besuchten zwischendurch Melzers Kollegen Jörg Dathe Jon-Kaare Koppe die Weihnachts-WG und sangen vor weihnachtlicher Kulisse hoffnungsvolle Lieder. Darunter der Klassiker „Davon geht die Welt nicht unter“, bekannt aus dem Film „Die große Liebe“ (1942), gesungen von Zarah Leander.
Tipp und Text: Sarah Kugler
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Video: Marcus gibt seinen Senf dazu

Jahrelang hat der MAZ-Videokolumnist Marcus Gude den Weihnachtsmarkt in der Innenstadt verflucht, aber jetzt vermisst er ihn schmerzlich. Was er sonst noch in der aktuellen Videokolumne verrät, hat mit seiner neuen Frisur zu tun. Und natürlich wird sich auch unser Lieblingsfeinkosthändler an der MAZ-Spendenaktion Sterntaler beteiligen.
Marcus gibt seinen Senf dazu - Teil 26
Marcus gibt seinen Senf dazu - Teil 26
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