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Beliebteste Babynamen in Potsdam +++Omikron-Anteil verdreifacht +++Karnevalisten ohne Bleibe

Potsdam ganz nahPotsdam ganz nah
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
zuerst möchte ich Ihnen ein frohes, gesundes und glückliches neues Jahr wünschen - ich hoffe, 2022 hat für Sie so begonnen, wie Sie es sich vorgestellt haben. Und nun willkommen im ersten Newsletter des Jahres!
Zuerst schauen wir noch einmal kurz zurück auf das vergangene Jahr. Da ist Ronny Kösser, der noch im Oktober 2020 knapp der Obdachlosigkeit entkommen ist. Er hat sich um mehr als 100 Jobs beworben, aber keinen annehmen können. Für die MAZ zieht er ein sehr persönliches Jahresresümee. Auch vor Gericht war jede Menge los, hier hat meine Kollegin Nadine Fabian die wichtigsten - und leider oft auch sehr traurigen - Prozesse des vergangenen Jahres zusammengefasst.
Für die kleine Frieda Pfefferkorn fängt alles gerade an, denn die Kleine ist das erste Baby, das in diesem Jahr in Potsdam geboren wurde. Ob ihr Vorname am Ende des Jahres in den Hitlisten steht, wissen wir noch nicht. 2021 jedenfalls haben andere das Rennen gemacht (und natürlich finden Sie in diesem Text auch die beliebten seltensten Babynamen des Jahres).
Zwei wichtige aktuelle Themen habe ich noch für Sie: Ende 2022 sollte alles fertig sein. Doch Corona und Lieferengpässe verzögerten die Arbeiten auf der Deutsche-Wohnen-Baustelle am Potsdamer Horstweg. Dort entstehen – anders als anfangs geplant – keine Eigentums-, sondern ausschließlich Mietwohnungen. Mietwohnungen könnten die bisherigen Bewohner der Josephinen-Wohnanlage an der Freundschaftsinsel gut gebrauchen, schließlich wurden die mehr als hundert Senioren allesamt gekündigt. Die Eigentümer der Josephinen-Wohnanlage und die Landeshauptstadt Potsdam haben sich gegenseitig Gesprächsangebote unterbreitet – ob der Austausch stattfindet, ist allerdings unklar.
Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen dieses Newsletters. Bleiben Sie gesund und uns gewogen!
Herzliche Grüße,
Ihre Saskia Kirf
Redakteurin in Potsdam
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Das Stadtgespräch

Foto: Julius Frick
Foto: Julius Frick
Nur eines ist sicher: Das Coronavirus begleitet die Landeshauptstadt ins neue Jahr hinein. Doch es gibt mehr als die Pandemie. Ob in Politik, Stadtentwicklung, Bildung oder Kultur: Viele Ereignisse stehen in Potsdam bevor. Ein Ausblick auf das Jahr 2022.
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Die Corona-Lage

Auch in Potsdam herrscht spätestens seit Weihnachten Verwirrung um die tatsächliche Corona-Lage. Das ist kein Einzelfall, landesweit haben beispielsweise am Montag insgesamt sieben Landkreise oder kreisfreie Städte keine Meldung ans Robert Koch Institut weitergegeben. Zugleich wird in der Stadt geimpft, viele Tausend Menschen haben seit Mitte Dezember ihre Boosterimpfungen gegen das Coronavirus erhalten. Das Problem aber bleibt - oder wird - Omikron: Binnen einer Woche konnte die Variante ihren Anteil verdreifachen.
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Die besondere Geschichte

Robby Dillmann ist Uhrmacher in der Potsdamer Charlottenstraße. Foto: Julius Frick
Robby Dillmann ist Uhrmacher in der Potsdamer Charlottenstraße. Foto: Julius Frick
“Ich bin der gesprächigste Uhrmacher Deutschlands“, sagt Robby Dillmann über sich selbst. Vielleicht ist er auch der Mutigste? Mitten im großen Lockdown Ende 2020 hat er seinen Handwerksbetrieb in Potsdams Innenstadt eröffnet - die "Clock Art Gallery” in der Charlottenstraße 99. MAZ-Volontärin Lena Köpsell hat Dillmann besucht und sich nicht nur die kuriosen Uhren in seinem Laden zeigen lassen. Der Mann, der in der Werkstatt mit seinem weißen Kittel, der Schiebermütze und einem weißen Brillengestell samt festgeklemmter Lupe ein wenig wie Daniel Düsentrieb aussieht, erzählte ihr auch von jenem persönlichen Schicksalsschlag, der ihn zum Uhrmacher werden ließ.
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Bilderrätsel: Die Auflösung

Wo ist das in Potsdam? Foto: Peter Degener
Wo ist das in Potsdam? Foto: Peter Degener
Das kuriose „Haus mit der Sternwarte“ hat die Hermann-Struve-Straße in Bornim auf die astronomische Landkarte gesetzt – das private Wohnhaus mit der kleinen Kuppel auf dem Dach wird von der internationalen Astronomischen Union offiziell als Inastars Observatory (B15) geführt. Und dank dieser Sternwarte und ihrem Besitzer Bernd Thinius ist wiederum auch die Himmelskarte um zwei Punkte reicher. Thinius hat 2008 und 2009 zwei Kleinplaneten entdeckt. Der erste fliegt unter dem Namen „Bornim“ durch das All. Der zweite heißt „Schwope“ – benannt nach dem mit ihm befreundeten Astrophysiker Axel Schwope vom Astrophysikalischen Institut Potsdam (AIP).
Die private Sternwarte in der Hermann-Struve-Straße 10. Foto: Peter Degener
Die private Sternwarte in der Hermann-Struve-Straße 10. Foto: Peter Degener
Rund 2,5 Kilometer groß sind „Schwope“ und „Bornim“ und fliegen in einem Asteroidengürtel irgendwo zwischen Mars und Jupiter viele hundert Millionen Kilometer entfernt um die Sonne. Das echte Bornim schlägt die beiden Kleinplaneten übrigens mit seiner Größe. Der Potsdamer Stadtteil dehnt sich zwischen Sanssouci und Sacrow-Paretzer-Kanal gute fünf Kilometer aus. Man kann also sagen, dass zwischen Bornim und „Bornim“ Welten liegen.
Rätsel: Peter Degener
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Das ist los im Umland

Beelitzer Kinderärztin Dagmar Trebuth hört auf und übergibt nach mehr als 30 Jahren ihre Praxis
Überraschend gekündigt: Der Teltower Carneval Club (TCC) ohne Bleibe
Älteste Einwohnerin: Irmgard Schmidt wird zu ihrem 100. Geburtstag zur Ehrenbürgerin von Töplitz ernannt
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Hafemeister: Das Letzte kommt zum Schluss

Karikatur: Jörg Hafemeister
Karikatur: Jörg Hafemeister
MAZ-Karikaturist Jörg Hafemeister blickt bei seiner ersten Zeichnung 2022 noch einmal auf die Silvesternacht zurück. Er sagt: “Die einen halten das Böllern für gefährlich, die anderen das Impfen. Silvester war eher ruhig, das neue Jahr ist es bisher auch. In diesem Sinne: Allen Potsdamerinnen und Potsdamern ein Gesundes Neues Jahr und viel Glück für 2022. PS: Da Böllern nun sowieso durch ist, empfehle ich die Impfung!”
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