Profil anzeigen

Amtsärztin zu Corona-Lage+++Goldener Trabi+++Curry

Potsdam ganz nahPotsdam ganz nah
Liebe Leserinnen und Leser,

wenn Sie heute vorhaben, in Potsdam Straßenbahn zu fahren, denken Sie daran: Ab 16 Uhr sind alle Haltestellen vor dem Hauptbahnhof gesperrt. Grund ist der Umbau des Leipziger Dreiecks, denn dort wird am Wochenende eine Weiche eingebaut - und mit der soll künftig vieles anders laufen. Für Sie heißt das: Bis Montag, 4 Uhr morgens, ist das gesamte Tramnetz getrennt in einen Nord- und einen Südteil. Wie Sie trotzdem durch die Stadt kommen? Das lesen Sie hier.
Und wenn Sie unterwegs sind, passen Sie auf sich auf. Denn manchmal kann man gar nicht so dumm denken, wie es kommt - und wie es eine Berlinerin leidvoll am Potsdamer Hauptbahnhof erfahren musste. Sie ahnte nichts Böses, als sie sich in einer Bushaltestelle kurz an die Glasscheibe lehnen wollte, dann haltlos durch den leeren Rahmen stürzte und sich beim Aufprall die Schulter brach. Ein Fall, der nun die Justiz beschäftigen wird.
Ganz so weit ist es mit der Causa Behrendt noch nicht, doch von einer Lösung ist das Dauer-Drama um die städtische Denkmalpflegerin Andrea Behrendt offenbar weiter entfernt denn je. Seit ihrem Amtsantritt im März 2019 hat sie ihren Leitungsposten nur wenige Monate aktiv ausgeübt, ist dem Vernehmen nach bis heute krankgeschrieben. Dann wurde ihr Wechselwunsch nach Essen bekannt - und von dort gibt es nun spannende Neuigkeiten.
Schlechte Neuigkeiten gibt es indes aus dem Park Sanssouci. Denn dort treiben sich seit kurzem nicht nur Wildschweine herum, auch Dachse durchwühlen auf der Suche nach Larven den Boden - und zerstören dabei die Rasenflächen. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg hat schon einiges ausprobiert, “doch gerade Wildschweine finden immer einen Weg”, sagt Pressesprecher Frank Kallensee.
Und nun noch eine gute Nachricht aus der Tierwelt zum Schluss: Das Tierheim Potsdam darf - wenn auch mit Ausnahmen - ab sofort Tiere aufnehmen.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich ein wunderbares Wochenende. Tipps, was Sie trotz Schmuddelwetters unternehmen könnten, lesen Sie am Ende des heutigen Newsletters. Das nächste Mal bekommen Sie wieder am Dienstag Post von uns. Und bitte bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße
Ihre
Anna Sprockhoff
Leiterin der Lokalredaktion Potsdam
PS: Sie haben Fragen, Anregungen, Kritik? Dann schreiben Sie uns an potsdam-newsletter@maz-online.de. Ich freue mich auf Ihr Feedback!


***
Das Stadtgespräch

Amtsärztin Kristina Böhm im Interview mit MAZ-Redakteurin Saskia Kirf. Foto: Varvara Smirnova
Amtsärztin Kristina Böhm im Interview mit MAZ-Redakteurin Saskia Kirf. Foto: Varvara Smirnova
Sie ist wieder da: die große Corona-Unsicherheit. Darf ich meine Eltern besuchen oder bringe ich sie damit in Gefahr? Kann ich noch guten Gewissens private Feiern besuchen? Ist es möglich, die Verwandtschaft im Süden zu besuchen? Fragen über Fragen, die mit jeder neuen Infektion in der Stadt drängender werden - und die meine Kollegin Saskia Kirf unserer Amtsärztin Kristina Böhm im großen MAZ-Interview gestellt hat.
Saskia Kirf war es übrigens auch, die in Sachen Corona ganz genau hinschaut, mehr noch: Neulich hat sie zudem ganz genau nachgerechnet - und dabei festgestellt, dass mit der sogenannten Sieben-Tages-Inzidenz, die die Stadt angibt, etwas nicht stimmen kann. Sie fragte nach - und prompt verschwand der wichtigste Corona-Wert von der Homepage der Stadt. Was dahinter steckt? Lesen Sie selbst.
Und falls Sie sich fragen, worauf Sie selbst in der aktuellen Situation besonders achten sollten - das haben wir den renommierten Hygieniker Klaus-Dieter Zastrow gefragt. Er meint: Wer vier Regeln beherzigt, kann sich wirksam vor dem Coronavirus schützen
***
Hinter der Recherche

Das Original des Trabi-Kunstwerks wird abtransport - eine neue Version steht schon parat. Foto: privat
Das Original des Trabi-Kunstwerks wird abtransport - eine neue Version steht schon parat. Foto: privat
Der vierbeinige Trabi am Stadtschloss hat in den letzten Wochen einige Aufmerksamkeit genossen – am Donnerstag wurde er auf einen Sattelschlepper aufgeladen, um wieder in den Garten der deutschen Botschaft in Prag zurückzukehren. Doch prompt stand eine Goldversion am gleichen Ort. MAZ-Redakteur Peter Degener fragte die Staatskanzlei, was es damit auf sich hat. Antwort: „Wir wissen von nichts. Das ist eine schöne Idee, aber nicht Teil der Einheitsexpo!“ Vielleicht weiß der Landtag mehr? „Nein, damit haben wir nichts zu tun.“ Also die Pressestelle der Stadt: „Mhmm, ich hab das auch gesehen, aber ich weiß von nichts und muss mich erst mal schlau machen“, sagt der Sprecher.
Der Titel des Werks und die Signatur des Künstlers am Heck. Foto: privat
Der Titel des Werks und die Signatur des Künstlers am Heck. Foto: privat
Dann bleibt nur der Künstler. David Černý hat die Figur „Quo Vadis“ nämlich schon einmal ohne Erlaubnis aufgestellt – im Juni 1990 in der Prager Altstadt. Er erinnerte an die ostdeutschen Flüchtlinge in der Prager Botschaft, die nicht wussten, wohin sie gehen würden – und an die vielen Trabis, die sie in der tschechischen Hauptstadt zurückließen. Er nahm einen echten Trabant, stellt ihn auf Glasfaserbeine ins Zentrum und wartete ab, was passiert.
Hat er seine Guerilla-Kunstaktion etwa in Potsdam wiederholt? Eine kleine Netzrecherche enthüllt: ein Berliner Unternehmen hat „Quo Vadis“ schon zum Mauerfall-Jubiläum 2019 in Berlin aufgestellt. Anruf in der Geschäftsstelle des Bauunternehmens. „Ja, da sind Sie genau bei der richtigen gelandet. Soll ich Ihnen erzählen, was es damit auf sich hat?“, sagt eine Dame am Telefon. Was Beate Laskowski dann erzählte, haben wir hier aufgeschrieben.
***
Die besondere Geschichte

Willy Rescher war von 1957 bis 1961 Oberbürgermeister von Potsdam. Foto: Herbert Dörries/Stadtarchiv
Willy Rescher war von 1957 bis 1961 Oberbürgermeister von Potsdam. Foto: Herbert Dörries/Stadtarchiv
Ein Sprungbrett – so sehen politisch Interessierte heute gern das Amt des Potsdamer Oberbürgermeisters. Eher ein Schleudersitz war es nach dem Zweiten Weltkrieg. MAZ-Autor Frank Starke hat nachgeforscht, wer die ersten Männer auf diesem Posten in den Jahren nach Kriegsende waren (Frauen waren zunächst nicht dabei). Sie alle wurden zerrieben zwischen den realen Nöten, dem historischen Erbe und den neuen sozialistischen Ansprüchen. Wir haben sie in einer kleinen Serie porträtiert.
Walter Paul (1945-51) wurde von der sowjetischen Besatzungsmacht eingesetzt – weil russische Zwangsarbeiter ihn gelobt hatten. Er war Kommunist, doch bei den Parteifunktionären eckte er an – etwa als er verbot, Bäume im Park Sanssouci zu schlagen. Sein Leben vollzog danach so manche Wende.
Kurt Promnitz (1951-57) war das erste Beispiel dafür, wie die SED einen in Potsdam völlig unbekannten Funktionär auf den Posten des Oberbürgermeisters hievte. Ein zentrales Thema seiner Zeit ist der Umgang mit dem Stadtschloss. Er startete den letzten Anlauf für einen Wiederaufbau.
Willi Rescher (1957-61) folgte von Beginn an dem Traum von Potsdam als sozialistischer Stadt. In seine Amtszeit fielen sowohl die Sprengung des Schlosses als auch der Aufbau von Pirschheide als neuen Hauptbahnhof. Dann kam der Mauerbau – und Reschers Fall.
Was war damals entscheidend für eine politische Karriere? Was wurde Menschen in kommunalpolitischen Ämtern zum Verhängnis? Die Sowjets und später die SED zwangen Potsdam ihre Ideologie auf und hatten der alten Bürgerlichkeit der Residenzstadt den Kampf angesagt. Frank Starke hat die Ära und ihre Rahmenbedingungen eingeordnet.
Text: Alexander Engels
***
Der kulinarische Tipp

Foto: Christopher Wecker
Foto: Christopher Wecker
Grauer Himmel, Regen und ein Ende vorerst nicht in Sicht - wie wär’s, wenn Sie sich als kleine Aufheiterung in den nächsten Tagen einfach mal die Sonne Thailands auf den Teller holen? Wie das geht, verrät Ihnen der Koch der “Villa Kellermann”, Christopher Wecker, denn er ist überzeugt: Sein Curry ist “das perfekte Gericht, um beim Kochen und Essen für eine paar Augenblicke aus dem grauen Alltag zu entkommen und sich an die warmen Strände Asiens zu träumen”. Ein weiteres Plus: Der grüne Curry-Sud mit Gemüse und exotischen Früchten ist gesund, gibt Kraft, Energie und Vitamin C. Eine gute Portion Ingwer stärkt dazu noch das Immunsystem.
In seinen acht Jahren im Restaurant Tim Raue hat Christopher Wecker das Gericht in einer ähnlichen Version unzählige Male gekocht - und liebt es bis heute. Ich kann das gut verstehen, denn wir haben sein Rezept zu Hause bereits nachgekocht. Und was soll ich sagen: Köstlich! Das gesamte Rezept finden Sie hier.

***
Unsere Entdeckung der Woche

Foto: Anna Sprockhoff
Foto: Anna Sprockhoff
Alle wollen heute agil sein - doch was bedeutet eigentlich agiles Arbeiten? Welche Methoden gibt es? Und wie lassen sie sich im Unternehmen umsetzen? Diese und andere Fragen beantwortet Professor Falk Uebernickel, Leiter des Fachgebiets “Design Thinking and Innovation Research” am Hasso-Plattner-Institut (HPI) in der neuen Folge des HPI-Podcast “Neuland” zum Thema “Agiles Arbeiten mit Design Thinking”. 
Das ist allerdings nur ein Thema, über das Sie im HPI-Wissenspodcast mehr erfahren können. Inzwischen gibt es zahlreiche spannende Folgen zum Hören, in denen Experten des HPI über digitale Entwicklungen und Trends, über Chancen und Risiken der Digitalisierung sprechen.
Wie die Digitalisierung der Schulen vorangetrieben werden muss, erörtern zum Beispiel Prof. Christoph Meinel und Dataport-Vorstand Dr. Johann Bizer. Und Martin Talmeier erklärt, was eigentlich einen guten Online-Workshop ausmacht. Sie lernen, wie die Medizin der Zukunft aussieht, wie man mit Hass im Netz umgehen sollte, wie das Internat nach China kam oder was Ethik in der digitalen Welt bedeutet. Und: Sie erfahren, wie man das Coronavirus digital bekämpfen und eindämmen kann.
Also: Hören Sie doch mal rein, es gibt jede Menge zu entdecken. Ein Übersicht aller Podcast-Folgen finden Sie hier.
***
Bilderrätsel: die Auflösung

Wir wollten wissen, wo das ist. Foto: Peter Degener
Wir wollten wissen, wo das ist. Foto: Peter Degener
Wer in Golm studiert hat, kennt Haus 14. Als dieser Campus der Universität Potsdam noch einen schlechten Ruf und mit seiner abgelegenen Tristesse keine Chance gegen das Neue Palais hatte, war die Hochhausscheibe das dominierende Bauwerk des Campus. Seitdem sind zahlreiche hochmoderne Gebäude entstanden und die Altbauten saniert worden. Golm hat sich herausgeputzt – auch das Hochhaus bekam 2011 mit seiner schwarz-weißen Verkleidung ein gewinnendes „Makeover“.
Das "Zebrahaus" am Uni-Standort Golm. Foto: Peter Degener
Das "Zebrahaus" am Uni-Standort Golm. Foto: Peter Degener
Im Inneren hatte es sich längst gewandelt. Der Siebziger-Jahre-Bau war einst Sitz des Rektors und Kommandeurs der „Juristischen Hochschule“ - das war die Kaderschmiede des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Der Bau soll zudem die „Zentrale Traditionsstätte“ des MfS beherbergt haben, wie Leonie Kayser in ihrer Standortgeschichte über den Universitätscampus Golm schreibt.
Damals wurde „operative Psychologie“ in Golm gelehrt – das gehörte zum Handwerkszeug der Stasimitarbeiter und ist im Oscar-prämierten Film „Das Leben der Anderen“ prägnant dargestellt. Heute befinden sich in Haus 14 zahlreiche Lehrstühle des Departments Psychologie der Universität Potsdam.
Das nächste Rätsel gibt es in einem der nächsten Newsletter. Sie haben ein eigenes Potsdam-Rätsel für die Leser des Newsletters? Teilen Sie uns Ihre Idee gerne mit einem Foto mit und schicken Sie ihren Vorschlag an potsdam-newsletter@maz-online.de!
***
Das ist los im Umland

Auch im Landkreis Potsdam-Mittelmark infizieren sich immer mehr Menschen mit dem Coronavirus. Schulklassen mussten bereits in Quarantäne, Seniorenheim-Bewohner wurden vorsorglich getestet und das Gesundheitsamt stößt an seine Grenzen. Was Einwohner des Landkreises jetzt über Corona-Tests, Quarantäne und Reisen wissen sollten, hat meine Kollegin Luise Fröhlich zusammengefasst.
Fischer Mirko Mannheim in Seddin: "Würde schon sagen, dass die Leute öfter zu uns kommen, um sich auszutauschen." Foto: Annika Jensen
Fischer Mirko Mannheim in Seddin: "Würde schon sagen, dass die Leute öfter zu uns kommen, um sich auszutauschen." Foto: Annika Jensen
Im kleinen Seddin hat sich MAZ-Reporterin Annika Jensen mit der Frage auf den Weg gemacht, was die Corona-Pandemie mit dem Gemeinschaftsleben im Dorf macht. Das Virus und die Einschränkungen, um seine Ausbreitung zu verhindern, brachten auch dort das soziale Leben lange Wochen zum Erliegen. Die Feste, die sie sonst feierten, fehlen. Und die Leute, die Verzicht üben, haben großen Redebedarf. Ein Besuch in einem Dorf, das um sein Gemeinschaftsleben kämpft.
Der Stadthafen in Teltow. Foto: Dirk Pagels
Der Stadthafen in Teltow. Foto: Dirk Pagels
Nach mehreren gescheiterten Ausschreibungen zum Bau und zur Bewirtschaftung des Hafengebäudes im Stadthafen in Teltow hat die Stadtverwaltung nun ihre Gespräche mit den Interessenten abgeschlossen. Sie will im Februar des nächsten Jahres einen Favoriten präsentieren. Derweil greift Hafenbetreiber Thomas Klemm zur Selbsthilfe
***
Unser Tipp fürs Wochenende

Machen Sie aus dem schlechten Wetter eine Tugend - und nutzen Sie das Wochenende, um mal wieder eine Ausstellung zu besuchen. Zum Beispiel in der Villa Schöningen oder in der Französischen Kirche in Potsdam. In beiden Räumlichkeiten ist derzeit hochklassige Kunst zu erleben.
Villa Schöningen
Vanessa Beecroft: Triptych 1 (2000). Quelle: Varvara Smirnova
Vanessa Beecroft: Triptych 1 (2000). Quelle: Varvara Smirnova
Was für ein Titel? „ 1+1+1+1+1+1+1+1 Art. 8 GG Versammlungsfreiheit“. Sperriger geht es wohl kaum. Und trotzdem hat es die derzeitige Ausstellung in der Potsdamer Villa Schöningen in sich. 14 zeitgenössische Künstler aus Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz und den USA, darunter international bekannte Namen wie Vanessa Beecroft oder der bereits 2007 verstorbene Jörg Immendorff, setzen sich damit auseinander, was passiert, wenn Menschen sich zusammenschließen, um für oder gegen etwas einzutreten. Auf der Straße oder in den Sozialen Medien, für Meinungsfreiheit oder gegen Ausländer. Die Künstler suchen nach den subtilen Unterschieden zwischen Freiheitsbewegung und pöbelndem Mob, wenn Menschen ihr Recht auf die in Artikel acht des Grundgesetzes verbürgte Versammlungsfreiheit in Anspruch nehmen. Eine ausführliche Besprechung der Ausstellung lesen Sie hier.
1+1+1+1+1+1+1+1 Art. 8 GG Versammlungsfreiheit. Villa Schöningen, Berliner Straße 86, Potsdam, Fr-So, 12-18 Uhr. Bis 10. Januar 2021.  
Daniel Biskup in der Französischen Kirche
  Berlin: Die Abschiedsfeiern und Verabschiedung der russischen Truppen im Treptower Park in Berlin am 31. August 1994 "Abzug" (1994). Foto: Daniel Biskup
Berlin: Die Abschiedsfeiern und Verabschiedung der russischen Truppen im Treptower Park in Berlin am 31. August 1994 "Abzug" (1994). Foto: Daniel Biskup
Der Fotograf Daniel Biskup zeigt in der Französischen Kirche noch bis zum 1. November in seiner Ausstellung “Test The West” Fotos aus den Jahren der deutschen Wiedervereinigung. Bekannt wurde Biskup durch Porträts von Prominenten wie Barack Obama, Donald Trump, Wladimir Putin, Angela Merkel, Helmut Kohl, Karl Lagerfeld und Emmanuel Macron.
In Potsdam zeigt Biskup Bilder aus der Zeit des Mauerfalls, einige in Schwarz-Weiß, andere in Farbe. Die Aufnahmen, wie Biskup im Interview mit meinem Kollegen Lars Grote verrät, waren bis vor einem Jahr noch gar nicht veröffentlicht. Er habe sie um 1990 herum für sich privat fotografiert. “Es war der Drang, den Alltag festzuhalten. In einer Kamera war ein Schwarz-Weiß-Film, in der anderen ein Farbfilm, ich hatte mich intuitiv entschieden, was zu den Fotos gerade passt.”
“Test the West”, Fotoausstellung des Erinnerungsorte Potsdamer Grenze e.V. zur Deutschen Einheit und zum Transformationsprozess mit Bildern von Daniel Biskup. Französische Kirche, Charlottenstraße, Fr-So 12-16 Uhr.
***
Video: Marcus gibt seinen Senf dazu

Die Bauarbeiten am Leipziger Dreieck sind nun wirklich nicht mehr neu, sie laufen bereits seit Sommer 2019. Doch seit dem Wochenende macht den Potsdamern ein neuer Bauabschnitt zu schaffen. Ob Radfahrer oder Fußgänger, Nutzer des Öffentlichen Nahverkehrs oder Autofahrer: Irgendwie ist es jetzt für alle richtig schlimm geworden. Denn für die einen endet der Weg nun am Bauzaun die anderen müssen in der unübersichtlichen Kurve warten, ein Tempolimit-Schild sucht man vergebens. Mein Kollege Peter Degener berichtete in dieser Woche von der Baustelle und ihren fiesesten Tücken. Unser Videokolumnist Marcus Gude hat auch eine Testfahrt gemacht.
Marcus gibt seinen Senf dazu - Teil 19
Marcus gibt seinen Senf dazu - Teil 19
Hat Ihnen diese Ausgabe gefallen?
Teilen Sie diesen Newsletter:
Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr empfangen wollen, können Sie ihn hier abbestellen.
Wenn Ihnen dieser Newsletter weitergeleitet wurde, können Sie ihn hier abonnieren.